Archive for the ‘Sinnvolles’ Tag

Ressourcen und Kosten schonen mit „ecoenvelopes“

Ann DeLaVergne, Gründerin von ecoenvelopes, kam eines Tages auf eine geniale Idee. Sie fragte sich, wie man die Millionen von Briefumschlägen reduzieren kann, die jährlich durch Antwortbriefe zustande kommen. Die Antwort auf diese Frage lag in der Erfindung eines Briefumschlags, der ganz einfach ein zweites Mal verwendbar ist, ohne dass man sich dabei eines Klebers und neuen Adressetiketts bedienen muss.

Der Empfänger des Briefes öffnet diesen an einer Perforation. Genau dort kommt dann ein Klebestreifen zum Vorschein mit dem der Brief zum zweiten Mal verschlossen werden kann. Wie man auf der Grafik sehen kann, ist auch das Problem der Rücksendeadresse sehr simpel gelöst. Einfach den Aufkleber auf dem die eigene Adresse steht abziehen und schon kommt unter diesem die Adresse des Unternehmens zum Vorschein an die der Brief zurückgeschickt werden soll. Die Vorteile liegen auf der Hand:

1. Materialersparnis = Kostenersparnis

2. Umweltfreundlich durch Materialersparnis

3. Einfache Handhabung für den Empfänger = gesteigerte Response

Die Produkte gibt es in den USA sowohl für Unternehmen, die massenweise Antwortbriefe versenden, wie auch für Privatkunden.

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Rückblick KarmaKonsum Greencamp

Am Samstag, den 31.05.08, fand in Frankfurt das KarmaKonsum Greencamp statt. Das Greencamp wurde im Stil eines Barcamps veranstaltet. Hierbei konnten die Teilnehmer im Vorfeld Vorträge und Workshops einreichen um daraufhin 20 Vorträge auszuwählen. Letztendlich konnte man an diesem Tag dann vier Vorträge/Workshops besuchen. In Frankfurt hatten sich ca. 200 Teilnehmer (Werber, Marketingexperten, Unternehmer und Interessierte) zusammengefunden, um über Themen wie „Nachhaltiger Konsum“, „Medien und Nachhaltigkeit“, „Green Profit“ etc. zu diskutieren. Die Vorträge waren fast alle interessant und die Bereitschaft zur Diskussion im Anschluss war mehr als gegeben. Dabei ging es jedoch nie darum ob unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit Sinn machen (denn darin sind sich wohl alle einig) sondern vielmehr darum welche Wege eingeschlagen werden sollten (z.B. Vortrag von Dr. Michael Bilharz) und wie man die viel besprochene Gruppe der Lohas nun anspricht bzw. involviert. Relativ einstimmig fielen dabei immer wieder die Begriffe Authentizität und Ehrlichkeit in der Unternehmens- und Produkt-Kommunikation. In Kürze gibt es wohl auf KarmaKonsum noch den ein oder anderen Mitschnitt der Vorträge zu sehen.

Sehr erfreulich war wie auch schon bei anderen Veranstaltungen zu diesen Themen, dass alle Teilnehmer ein ausgeprägtes Bewusstsein zum gegenseitigen kennen lernen hatten. Das liegt sicher auch daran, dass man sich bewusst ist, dass man für eine gemeinsame Sache kämpft, und dass alle von einem gemeinsamen Wissensaustausch nur profitieren können.

Ein großer Dank an die beiden Macher Christoph Harrach und Noel Klein-Reesink von KarmaKonsum, die diese Veranstaltung organisiert haben. 

Fazit: Eine sehr gelungene Veranstaltung, die viele interessante Eindrücke und Kontakte mit sich brachte. Ich freue mich auf die nächste Teilnahme im nächsten Jahr.

Klimaneutral Auto fahren, leben und arbeiten?

Bei manchen Geschäftsreisen kann man leider nach wie vor nicht auf das Auto verzichten. Trotzdem ist es möglich sich aktiv für den Klimaschutz einzusetzen. Auch wenn es immer noch die beste Lösung ist einfach das Auto stehen zu lassen, kann durch den Kauf einer Plakette bei klimabund der unvermeidbare Teil CO2, den ein Auto ausstößt, neutralisiert werden. Ich bin gestern erst auf den klimabund gestoßen und habe mir direkt eine Plakette bestellt. 

Neben dem CO2-Ausgleich für Autos gibt es beim klimabund auch noch die Möglichkeit klimaneutral zu leben und zu arbeiten. Beim Angebot für Unternehmen wird die durchschnittliche CO2-Menge, die durch den Geschäftsbetrieb einer Firma anfällt (pro Mitarbeiter ca. 5 Tonnen CO2 pro Jahr), neutralisiert. Hierbei weist der klimabund selbst schon auf die Möglichkeit hin das Thema Klimaschutz öffentlichkeitswirksam für sich zu nutzen, sich von Wettbewerbern zu differenzieren und bei Kunden, Mitarbeitern und Medien ein positives Bild des Unternehmens abzugeben. Der klimabund unterstützt Unternehmen hierbei durch ein Zertifikat, Nennung bei Presseveröffentlichungen und durch ein Logo, das auf der Firmen-Website integriert werden kann.

Beim CO2-Ausgleich für den Fuhrpark sollten Unternehmen meiner Meinung nach jedoch davon absehen sich mit einer Plakette zu rühmen und sich als Vorzeigeunternehmen darzustellen sofern sie keine sparsamen Fahrzeuge betreiben oder nach ausreichend Alternativen für umweltfreundliches Reisen suchen. Andernfalls könnte das Engagement nach hinten los gehen und plötzlich wieder die Rede von Grünfärberei sein.

Hier noch ein kurzer Auszug der Website des klimabund über das Funktionsprinzip Klimaneutralität:

„Das unvermeidbare CO2, das Sie verurachen, neutralisieren wir an anderer Stelle. Zertifizierte Klimaschutz-Projekte entziehen der Erdatmosphäre dafür das schädliche CObzw. sparen es ein. So investieren wir z.B. bei einem unserer Projekte den Beitrag unserer Kunden in ein Aufforstungsprojekt. Bäume binden das CO2 aus der Atmosphäre und wandeln es in Sauerstoff (O) und Kohlenstoff (C) um. Der Sauerstoff wird wieder in die Atmosphäre abgegeben, während aus dem Kohlenstoff Holz und Pflanzenmasse gewonnen wird.“

gliving.tv – modern green living

gliving.tv (modern green living) ist eine amerikanische Website, die den Wissensdurst von umweltbewussten Trendsettern stillen will. Hätten wir eine Print-Ausgabe in der Hand würden wir sicherlich sagen: Das ist ja ganz schön hochglanz. Das Informationsportal kommt sehr schick daher und geizt nicht mit Video- und Audio-Podcasts. Neben Themen wie Architektur, Haus & Garten, Natur, Autos, Wissenschaft, Musik, Fitness, Kauftips, Rezepten etc. darf auf der aus Kalifornien stammenden Seite natürlich auch eine Rubrik über das Engagement von Hollywood-Stars nicht fehlen. Des weiteren gibt es natürlich auch eineCommunity sowie Diskussionsforen. Insgesamt ist die Seite im Vergleich zu deutschen Pendants sicherlich mehr auf Entertainment und Stylefaktor ausgerichtet. Einen Besuch ist sie trotzdem wert. 

Mission Sustainability: Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit

Die Initiative Mission Sustainability ruft auch dieses Jahr wieder dazu auf Ideen und Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit einzureichen. Mission Sustainability hat bereits 2007 erfolgreich gezeigt, wie viele Menschen sich bereits mit dem Thema auseinandersetzen und eigene Ideen entwickeln. Insgesamt gab es letztes Jahr über 200 Beiträge aus der ganzen Welt, aus denen die 40 besten Beiträge in einer Publikation des Rates für Nachhaltige Entwicklung veröffentlicht wurden. Die Initiative hat 2007 drei Gewinner auserkoren und sucht aus dieses Jahr wieder die besten Ideen. Mitmachen kann jeder, der Ideen zu einer nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen Bildung, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Wirtschaft oder Umwelt beitragen möchte. Der Einsendeschluss ist der 15. September 2008. Die besten Projekte werden auf der Jahreskonferenz des Rates am 17. November 2008 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Des Weiteren ist, wie auch letztes Jahr, eine Buchpublikation mit den besten Beiträgen geplant. 

Gefunden bei Det Mueller

 

Der Klima-Lügendetektor

 

Beim Klima-Lügendetektor geht es um Greenwashing, „eine PR-Methode, die einige Unternehmen nutzen, um in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsvolles Image zu erzeugen. Quelle: Wikipedia 

Journalisten des Greenpeace-Magazins (dem größten deutschen Umweltmagazin) und vonwir-klimaretter.de (einem unabhängigen Internetportal zum Klimaschutz) recherchieren fragwürdige Werbekampagnen, Presseerklärungen, Politikerreden sowie Lobbyisten-Statements und nehmen diese unter die Lupe. Denn seitdem nun fast jedes Unternehmen den Klimaschutz als Thema besetzt werden oftmals Informationen verdreht und Grünfärberei betrieben. Der Klima-Lügendetektor ist eine informative Seite, die dazu beiträgt, die Klimaschutz-Versprechen mit der Wirklichkeit zu vergleichen. Lesern können auch selbst Hinweise an die Redaktion schicken

Gefunden bei: Franz Alt

Lockengelöt

Lockengelöt ist eine Hamburger Werkstatt/Laden-Kombination, die sich auf das geistreiche Umfunktionieren von alten Gegenständen spezialisiert hat. Der Besucher findet hier handgemachte Leuchten, Uhren, Taschen, Schränke und viele weitere brauchbare Sachen, die zuvor vielleicht vollkommen unbrauchbar erschienen. Neben dem Laden auf St. Pauli gibt es auch die Möglichkeit online zu ordern. 

Das Utopia-Poster: Think global – eat local

Utopia hält ein neues Poster zum Download bereit auf dem man sehen kann welches Obst und Gemüse zu welcher Jahreszeit in der Region wächst. Befolgt man diese Ratschläge, so kann man durchaus dazu beitragen, dass weniger Umweltschäden durch Transport und Lagerung entstehen. Im Grunde ist es doch auch viel spannender wenn man nicht das ganze Jahr alles überall bekommt. Ganz abgesehen von der Geschmacksintensität vieler Lebensmittel, die wirklich zu wünschen übrig lässt wenn diese in Gewächshäusern angebaut werden und erst während des Transports reifen können. Das PDF des Saisonkalenders zum ausdrucken und aufhängen gibt´s hier.

KarmaKonsum GreenCamp

Am 31. Mai 2008 veranstaltet karmakonsum.de, eines der führenden Medien der sich formierenden und vernetzenden LOHAS-Szene, das zweite KarmaKonsum GreenCamp, im Stile eines Barcamps. Bisher haben bereits 42 Referenten ihre Vorschläge für Workshop eingereicht. Aus diesen eingereichten Vorschlägen der Referenten kann, nach der Anmeldung zum GreenCamp, eine Auswahl von 20 Vorträgen getroffen werden, da die Anzahl auf insgesamt 20 limitiert ist. Ich bin gespannt auf die Veranstaltung Ende Mai und hoffe, dass sich viele Teilnehmer dort einfinden werden. Bilder und Videos der letzten Veranstaltung gibt es hier.

 

Atomstromfreies Internet?

atomstromfreies-internetDer Stromverbrauch für den Betrieb des Internets ist allein in Deutschland laut Experten vom Jahr 2000 auf das Jahr 2001 um rund 35 Prozent angestiegen. Wenn der Strombedarf des Internets nicht gesenkt wird, prognostizieren Energieexperten für diesen Bereich einen Anstieg um bis zu 460 % bis zum Jahr 2010. (Quelle: Greenpeace Energy eG) 

Allein um den Stromverbrauch des Internets im Jahr 2001 zu decken, wurden bei der Produktion rund 4 Mio. Tonnen CO2 freigesetzt und ca. 5,8 Tonnen hochradioaktiver Atommüll produziert. Wird der derzeitige Strommix beibehalten, ist im Jahre 2010 der Internetbetrieb für rund 18,5 Mio. Tonnen CO2 und über 27 Tonnen hochradioaktiven Atommüll verantwortlich. 

Die Greenpeace Energy eG hat deshalb eine Kampagne gestartet um Aufklärung zu leisten und Bürger sowie Unternehmer zum Umdenken zu bewegen. Auf der Seite Atomstromfreies Internet gibt es eine Reihe von Anbietern. Sei es für den privaten Stromverbrauch, für die Wahl eines Providers oder Serverlösungen.