Archive for the ‘Engagement’ Tag

dosomething.org: Neue Website für mehr Engagement von Schülern und Jugendlichen

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„Using the power of online to get teens to do good stuff offline…“

Getreu diesem Motto versucht die englischsprachig Website dosomething.org Teenagern in den USA eine Hilfestellung in Sachen Engagement zu geben. Erst online, dann offline. Sei es im Bereich Umwelt- und Tierschutz, Gesundheit, Bildung, Gewaltprävention oder bei anderen Themen. Mithilfe der „Act now Matrix“ kann sich jeder sein individuelles Programm zusammenstellen. Zu jedem der Themen gibt es wählbare Kategorien: Mit wem möchte ich mich engagieren? Wo möchte ich mich engagieren? Wie lange möchte ich mich engagieren? Als Ergebnis bekommt man zum einen eine Liste mit „Easy ideas“, die schnell und leicht umzusetzen sind und zum anderen „Action guides“, bei denen man sich mehr Informationen durchlesen und letztendlich z.B. konkret an einem Projekt mitarbeiten kann.

Daneben gibt es weitere Anreize wie z.B. spannende Hintergrundinformationen, Gewinnspiele und Geldpreise, Projekt-Tagebücher/Blogs, Foren, Videos etc. Ich finde die Seite für junge Besucher gut gelungen. Übersichtlich und leicht zu bedienen aber trotzdem nicht zu trocken. Junge Menschen zu mehr Engagement zu bewegen ist ein weiterer wichtiger Ansatz um etwas zu bewegen.

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Hier noch ein Auszug aus der „About us“ Seite:

What we´re all about
Do Something believes you have the power to make a difference. It is our aim to inspire, support and celebrate a generation of doers: people who see the need to do something, believe in their ability to get it done, and then take action. At DoSomething.org we provide the tools and resources for you to convert your ideas and energy into positive action. Be part of a generation of doers.

Five guidelines we live by

  1. Believe in teenagers. Teenagers can lead today. We don’t require adults.
  2. Trust teenagers. We provide reliable, easy to access information and activation strategies, but teens decide for themselves what to do.
  3. Celebrate teenagers. We think all measurable contributions from teens are valuable.
  4. Respect teenagers. We understand that teenagers have diverse abilities and
    constraints.
  5. Value teenagers. Our programs and products are free. We’re not after teens‘
    money; we want their passion, time and creativity.
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Future Friends: Durch nachhaltiges Verhalten Punkte kassieren

„Mit kleinen Schritten Großes bewirken und dabei noch persönlich profitieren“ lautet das Motto der neuen Jugendaktion „Future Friends“ mit einem eigenen Payback-System. Initiiert wird das Projekt, das sich noch in der Aufbauphase befindet, von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem deutschen Jugendherbergswerk, Viabono und dem transfer e.V.

Jugendliche zw. 10 und 19 Jahren können durch bestimmte Aktionen Punkte auf ihrem Nachhaltigkeitskonto sammeln und sich Prämien auszahlen lassen. Der Nachweis erfolgt über Kurzbeschreibungen, Fotos bzw. Videoclips. Die Idee hinter dieser Aktion besteht darin, dass Jugendliche bereits im frühen Alter für die Themen Klima- und Naturschutz sowie soziale Verantwortung und Gesundheit sensibilisiert werden sollen.

Via Fundsachen von nachhaltigBeobachtet

Neue Reihe: Nachhaltige Unternehmen und Organisationen aus Freiburg

 

Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute so nahe liegt? Getreu diesem Motto werde ich in den kommenden Wochen Freiburger Unternehmen und Organisationen vorstellen, die nachhaltige Produkte oder Leistungen anbieten. Eine Liste mit einigen Unternehmen ist bereits zusammengestellt. Wer noch einen Geheimtipp hat kann mir diesen gerne zukommen lassen.

Socialcamp – Der Film

Für alle die (wie ich leider auch) das Socialcamp in Berlin nicht besuchen konnten, gibt es hier eine kleine Dokumentation.

netzwirken: challenge for change!

 

Seit kurzem ist die erste Phase von netzwirken erfolgreich an den Start gegangen. 

netzwirken bietet ökosozialen Projekten und Organisationen eine Plattform sich vorzustellen und Unternehmen sowie die Öffentlichkeit auf sich aufmerksam zu machen.

Das besondere an netzwirken besteht darin, dass es demnächst Challenges geben wird, bei denen zwei Projekte über die Dauer eines Monats gegeneinander antreten werden.

Spendenwillige Unternehmen suchen sich aus den zuvor eingereichten Projekten zwei aus und legen die Höhe der finanziellen Unterstützung fest.

Die registrierten Netzwirker werden darüber abstimmen können in welchem Verhältnis die Gelder an die Projekte verteilt werden. Darüber hinaus können Netzwirker auch noch eigene Spendengelder hinzufügen.

Alle eingereichten Projekte werden kostenlos in einem filterbaren Projektkatalog gesammelt und vorgestellt. Unternehmen, die eine Challenge mit finanziellen Mitteln unterstützen, erhalten ein eigenes Portrait mit Blog, so dass die Besucher der Seite direkt mit den Unternehmen in Kontakt treten können. 

Neben den Challenges plant netzwirken die Etablierung eines Experten-Netzwerkes und steht für die Beratung in ökosozialen, informationstechnologischen, Marketing- und designorientierten Fragen zur Verfügung. 

Für Unternehmen bietet sich ein finanzielles Engagement neben der Möglichkeit die Aktion über die eigenen Kanäle zu kommunizieren deshalb an, weil die Projekte der Challenge zusätzlich dafür sorgen werden ihre Unterstützer zu aktivieren und mit ihnen einen regen Austausch zu führen.

Wer Netzwirker werden will kann seine E-Mail-Adresse bei netzwirken eintragen. Sobald die erste Challenge startet (voraussichtlich im August) wird man sich registrieren können.

Cannes 2009: Humanitarian Lion?!

Die 55. Verleihung der Löwen in Cannes ist gerade erst über die Bühne gegangen, da entdecke ich eine interessante Kampagen abseits der Löwen, die doch damit zu tun hat bzw. genau darauf abzielt.

Die Idee hinter dem „Humanitarian Lion“ ist die Etablierung einer neuen Kategorie beim Cannes Lions International Advertising Festival. Die Vielzahl an Agenturen, die jedes Jahr ihre Arbeiten einreicht muss eine Idee vorstellen (keine ausgearbeitete Kampagne sondern nur die Vorstellung einer Idee auf einer Seite), die „der Welt zugute kommt“. Die Einreichung dieser Idee wird quasi erst zur Eintrittskarte, um andere Kampagnen einreichen zu dürfen. Die Jury soll aus Vertretern von Unternehmen bestehen, die den „Humanitarian Lion“ sponsern. Der Sieger erhält 13 Punkte (was übrigens mehr ist als die Punktvergabe beim Titanium Lions). Letztendlich erhält jedes zum Festival eingeladene Unternehmen die Möglichkeit sich finanziell an diesem Projekt zu beteiligen.

Die Idee ist wirklich gut, auch wenn die Umsetzung des Videos sicherlich keinen Löwen gewinnen würde. Die Bedingung jedoch, dass jede Agentur, die einen Beitrag beim Festival einreichen will, dazu verpflichtet wird auch eine Idee beim „Humanitarian Lion“ einzureichen, ist vielleicht etwas hoch gegriffen.

Auf der Website lässt sich seltsamerweise nicht herausfinden wer hinter dieser Aktion steckt (kein Impressum und Kontakt). Die Etablierung des „Humanitarian Lion“ beim Festival soll durch die Unterstützung möglichst vieler Menschen zustande kommen.

Spread the word!

Der Spiegel schreibt: „Bloggerin trickst Tchibo aus“

Moment, da war doch was. Vor knapp 10 Tagen habe ich kurz über Kirsten Brodde und ihre Tchibo-Aktion geschrieben. Das Ende ihrer Aktion und die Story dahinter sind heute auf Spiegel Online zu lesen! Nicht schlecht. Sie hat ihr Versprechen eingelöst und sich samt Schild und Tchibo-Shirt vor eine Tchibo-Filiale in Hamburg gestellt. Beachtenswert, was eine einzelne Bloggerin fast ohne Budget (nämlich nur den Kosten für zwei T-Shirts) bewirkt hat.

Linkempfehlung: Good 50×70

Good 50×70“ ist eine Plattform für soziale Werbekampagnen. Kreative bekommen hier die Möglichkeit zu sieben verschiedenen gesellschaftlichen Problemstellungen ihre Kampagnenvorschläge einzureichen. Die Arbeiten der Gewinner werden in einem Katalog veröffentlicht und den entsprechenden Hilfsorganisationen als Kampagne vorgeschlagen. Direkt zur sehenswerten Galerie geht´s hier.

Gefunden bei osocio

Bloggerin von „Grüne Mode“ mit toller T-Shirt-Aktion!

Was passiert wenn eine Bloggerin auf der Website von Tchibo individuell bedruckbare Shirts bestellt, auf denen die Aussagen „Tchibo-Shirts: Gefertigt für Hungerlöhne“ und „Dieses T-Shirt hat ein Kind für Tchibo genäht“ stehen? Die Shirts, die man bei Tchibo individuell bedrucken lassen kann werden über Spreadshirt produziert. Merkt bei Tchibo oder Spreadshirt jemand was wenn die Bestellung mit den Sprüchen im System eingeht? Und was sagen die Verantwortlichen auf Unternehmensseite im Nachhinein zu dieser Aktion und zu ihren Lieferanten? Einen interessanten dreiteiligen Bericht über diese Aktion gibt es beim Blog Grüne Mode zu lesen.

Neue foodwatch-Kampagne gegen Etikettenschwindel

Noch haben wir die Ampel-Kennzeichnung auf Lebensmitteln nicht. Noch immer werden Verbraucher durch falsche Versprechungen auf Verpackungen durch die Lebensmittelindustrie in die Irre geführt. foodwatch hat jetzt eine Kampagne gestartet, bei der Produkte genau unter die Lupe genommen werden. Auf Abgespeist kann man sich über Versprechungen und deren Wahrheitsgehalt informieren. foodwatch hat vorformulierte Texte bereitgestellt, die man direkt an das entsprechende Unternehmen schicken kann. Verbraucher können des Weiteren Produkte vorschlagen, die auf Herz und Nieren geprüft werden sollen.