Archive for the ‘Design’ Category

Achtung Blogumzug: Relaunch und neue Domain

Dieses Blog ist am 21. Juni 2010 umgezogen: Ich blogge jetzt unter www.sebastianbackhaus.de. Da ich alle Artikel dieses Blogs in mein neues Blog importiert habe, findet Ihr dort auch alle bisher erschienenen Artikel. Dieses Blog bleibt vorerst noch unter dieser Adresse bestehen. Ggf. werde ich in nächster Zeit noch eine Weiterleitung zur neuen Adresse einrichten.

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Virtuelles Wasser: Informationsfilm von Lisa Stanzel zum Thema Wasserverbrauch

Ich komme gerade von der Präsentation der „Studie über die ökologischen und ökonomischen Wirkungen eines nachhaltigeren Konsums in Deutschland“, die von der Initiative Mut zur Nachhaltigkeit in Auftrag gegeben wurde. Die Studie wird ab morgen verfügbar sein, ich gebe dann noch einen Link dazu an. Passend zu diesem Thema ist mir gerade der gut gemachte Animationsfilm der Studentin Lisa Stanzel über den Weg gelaufen. Ein kurzes Interview mit ihr findet Ihr übrigens bei go green or die.

Via: go green or die

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Artikel über umweltverträgliches Drucken für das Magazin zur Konferenz: Die Diagonale

Im Herbst 2010 veranstaltet die HTW Berlin in Zusammenarbeit mit der FH Hannover eine Konferenz zum Thema Innovation, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Rolle, die Kreative darin spielen können. Im Rahmen dieser Konferenz erscheint das Magazin „Die Diagonale“ mit Artikeln von unterschiedlichen Autoren. Ich habe mir in diesem Zusammenhang ein paar Gedanken zu umweltverträglichen Drucksachen machen dürfen. „Ordentlich Druck machen“: Ökologisches Drucken, Vorurteile und Fakten, wichtige Siegel, Initiativen und Selbstverpflichtungen sowie eine Checkliste für umweltverträgliche Drucksachen. Den Artikel, der in Zusammenarbeit mit Patrick Beser entstanden ist, gibt es vorab schon mal hier im Blog. Viel Spaß bei der Lektüre! Artikel „Ordentlich Druck machen“ als PDF anzeigen.

Weitere Informationen zur Konferenz gibt es demnächst auf der Website die-diagonale.de. Der begleitende Blog ist ebenfalls Bestandteil des Studiengangs Kommunikationsdesign der HTW Berlin. Das Projektteam befasst sich mit dem Thema Querdenken und begreift die Plattform des Blogs als Spielplatz und Trainingscamp zum Um- und Neudenken.

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DVA Öko-Design-Guide mit 1000 Design-Objekten

Der Ende 2009 erschienene DVA Öko Guide Guide ist das umfangreichste Verzeichnis von umweltfreundlichen Design-Produkten, das ich in der Hand hatte. Präsentiert werden 1000 kaufbare Objekte aus den Bereichen Raumgestaltung, Möbel, Beleuchtung und Accessoires. Die einzelnen Produkte werden auf 352 Seiten mit Abbildungen, Kurztexten und Angabe der Bezugsquelle präsentiert. Erfreulich ist dabei, dass die Qualität der einzelnen Objekte unter der Menge nicht gelitten hat. Mehrere Icons zeigen die jeweilige Umweltverträglichkeit der Produkte (z.B. recycelt, regional, fair gehandelt, energiesparend oder biologisch abbaubar).

Log Bowl vom Loyal Loot Collective

Brust Chair von Oliver Tilbury

Desk von Arte Cuoio

Neben hochwertigen Designobjekten findet man in diesem Guide unter anderem auch Produkte, die man mit etwas handwerklichem Geschick auch gut selbst nachbauen kann. DVA Öko Design Guide bei Random House oder bei Amazon.

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BerliNordik 2010 und die Ausstellung bright green design: Call for papers

Gute Nachrichten aus Berlin. Robert Echtermeyer hat  ich auf BerliNordik aufmerksam gemacht: BerliNordik – Forum for Sustainable Design– ist eine international agierende Plattform, die junge & talentierte Designer aus Berlin mit ihren Kollegen aus den Nordischen Ländern zum Thema der nachhaltigen Gestaltung zusammenbringt. Nach „bright green fashion“ und einem erfolgreichem Projektauftakt 2009 in Kopenhagen, bleibt BerliNordik 2010 in Berlin und lädt die Nordischen Partner in die Hauptstadt ein, bevor es ab 2011 weiter nach Island, Norwegen, Finnland und Schweden geht.

Mit der Ausstellung bright green design im Rahmen des DMY vom 8. bis 13. Juni 2010 präsentiert CREATEBERLIN in Kooperation mit dem IDZ (Sustainable Design Forum) junges und nachhaltiges Produktdesign aus Berlin und den Nordischen Ländern. Die Ausstellung wird nach ihrer Eröffnung wandern und an bis zu zwei weiteren Standorten im Rahmen des Projektes BerliNordik präsentiert.

Call for papers:
Gesucht werden Berliner Gestalterinnen und Gestalter aus den Bereichen Produkt- und Interieurdesign mit max. 5 Jahren Berufserfahrung, die mit ihren Produkten und Objekten zum Thema Nachhaltigkeit – und zwar in Idee und Entwurf, durch Material und Energieverbrauch, oder auch durch die Prozesse von Produktion, Gebrauch und Verwertung – zur Ausstellung beitragen.

Ausführlichere Infos zur Bewerbung gibts hier. Einsendeschluss: 23. April 2010. Einsendung per E-Mail an: berlinordik@create-berlin.de

BerliNordik: Website I Facebook

Via: Robert Echtermeyer

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Zweiter KarmaKonsum Gründer-Award: Bewerbungsphase läuft

Ring frei für den zweiten KarmaKonsum Gründer-Award. Öko-soziale Existenzgründer können sich ab sofort bei KarmaKonsum bewerben und ein attraktives Dienstleistungspaket im Wert von 30.000 € gewinnen. Die Bewerbungsfrist ist der 25. April 2010. Zugelassen sind Gründungen, die innerhalb der letzten beiden Jahre gestartet wurden. Die Preisverleihung findet dieses Jahr wieder im Rahmen der KarmaKonsum Konferenz am 25. Juni 2010 ab 18:00 Uhr in Frankfurt am Main statt. Alle weiteren Infos gibt es auf der Award-Seite von KarmaKonsum.

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4. ReyclingDesignpreis 2010 ausgeschrieben

Als großer Fan von Recycling-Produkten muss ich auf den RecyclingDesignpreis 2010 hinweisen: Bereits zum vierten Mal lobt der Arbeitskreis Recycling e.V. den „RecyclingDesignpreis“ aus. Einsendeschluss für Designer/innen und Designstudierende aus dem Bundesgebiet und aus dem Ausland ist der 31. August 2010. Die Jury entscheidet im September 2010. Die Preisverleihung findet am 15. Oktober 2010 2009 im MARTa Herford statt. Die ausgewählten Arbeiten werden dann bis zum 7. November 2010 im MARTa zu sehen sein. Anschließend werden ausgewählte Arbeiten in stilwerk Designcentern sowie an anderen Orten präsentiert. Eine Teilnahmegebühr gibt es selbstverständlich nicht. Die Rechte verbleiben uneingeschränkt bei den Designer/innen. Der RecyclingDesignpreis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Das Spektrum gefragter Entwicklungen reicht von Deko-Artikeln über Möbel und Textilien bis Accessoires. Es gilt, den „verborgenen Sinn weggeworfener Dinge“ zu entdecken und nutzbar zu machen. Durch die Verwendung und den Gebrauch von „weggeworfenen Dingen“ soll Nutzloses nutzbar gemacht werden. Gefragt sind Entwürfe für Recycling-Produkte, die im Rahmen von Einrichtungen der Beschäftigungsförderung oder von Handwerksbetrieben in „kleiner“ oder „größerer“ Serie hergestellt werden können.

Alle weiteren Infos auf der Website des ReyclingDesignpreises. Dort findet man unter anderem auch die Gewinner der letzten Jahre.

Via: KarmaKonsum

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Neuer Marktplatz für nachhaltige Produkte: avocadostore I Sinnhaft kaufen

Philipp Gloeckler – vielen bekannt als Betreiber des Blogs Eco Fashion Junkies oder als Initiator des ersten deutschen Carrotmobs – hat gemeinsam mit Stefan Uhrenbacher (u.a. Gründer von Qype) einen Online-Marktplatz für nachhaltige Produkte gegründet. Das Kind heißt avocadostore und wurde just in diesem Moment aus der Beta-Phase in den offiziellen Betrieb überführt.

Kunden können im avocadostore Produkte aus den Kategorien Kleidung und Schuhe, Gesundheit und Pflege, Wohnen, Küche, Essen und Trinken, Büro und Kindersachen wählen. Da sich der Store bisher nur in der Betaphase befand, ist damit zu rechnen, dass sich das Produktangebot in den nächsten Wochen noch stark erweitern wird. Da der avocadostore ein Marktplatz ist, kann es vorkommen, dass ein Produkt von mehreren Händlern angeboten wird. Der avocadostore bietet seinen Kunden zudem eine Reihe an Informationen über verschiedene Nachhaltigkeitskriterien der einzelnen Produkte an. So zum Beispiel: Rohstoffe aus Bioanbau, fair und sozial, haltbar, recycelt und recyclebar, made in Germany, CO2-sparend, ressourcenschonend, schadstoffreduzierte Herstellung und mit regenerativer Energie hergestellt. Zudem erhalten die Kunden die Möglichkeit die angebotenen Produkte zu bewerten.

Händler können im avocadostore ihre Produkte anbieten und erhalten einen eigenen Shop-Bereich für ihre Produkte sowie einen Bereich für ihre Eigendarstellung. Zur Anmeldung für Händler geht es hier entlang.

Beide Gründer wollten bei der Wahl des Namens keine Assoziationen zu Öko oder FairTrade schaffen. „Eine Avocado ist grün und gesund. Sie hat zudem eine weiche Schale und einen harten Kern…“ (Philipp Gloeckler) Das Branding des Shops verzichtet dennoch nicht auf ein frisches grün, kommt sehr aufgeräumt und übersichtlich daher. Optisch wie technisch meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt!

Wer mehr über die Entstehungsgeschichte des Stores wissen möchte kann sich auf dem Blog umschauen oder das Interview mit Stefan Uhrenbacher bei deutsche-startups.de oder den Artikel bei Focus Online lesen.

Ich wünsche den beiden Gründern viel Erfolg mit dem neuen Konzept und hoffe, dass nachhaltige Produkte durch diesen Store ein gutes Stück in die breite Masse getragen werden.

avocadostore: Shop I Blog I Facebook I Twitter

Nachtrag: Schönes Video von Christoph und Philipp, das während der BioFach entstanden ist:

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Umwelt-Druck-Report: Ranking umweltfreundlicher Druckereien und Wissenswertes zum Thema ökologisches Drucken

Vor einiger Zeit habe ich mich schon mal über ökologische Druckereien geschrieben. Zeit es wieder zu tun. Denn das Thema ist bisher bei Agenturen wie auch Endkunden noch nicht wirklich durchgedrungen. Zusätzlich begegnen einem in letzter Zeit vermehrt Druckereien, die grün als ihre neue Hausfarbe entdecken. Auch hier gilt: Es ist nicht alles grün was in dieser Farbe erscheint! Keine Frage: Das Thema ökologisches Drucken ist komplex. druckbesser.de verspricht ein wenig Abhilfe und hat vor kurzem den Umwelt-Druck-Report herausgebracht. Auf 138 Seiten erfährt man viel Wissenswertes rund um das Thema umweltfreundliches Drucken und ein Ranking von 50 umweltfreundlichen Druckereien. Letzteres wurde zusätzlich auf der Website, die allerdings auch konventionelle Druckereien präsentiert, in Form eines Addressguides veröffentlicht. Neben den Bewertungen durch druckbesser.de (Öko-Rang) kann man hier auch seine eigenen Bewertungen abgeben.

In diesem Zusammenhang bin ich immer wieder erstaunt, dass neben konventionellen Unternehmen auch ökologische Unternehmen noch nicht konsequent bei Ökodruckereien produzieren lassen. Verstehen kann man das nicht. Wer Bedenken hat, dass die Qualität nicht stimmt, sollte sich einfach ein paar Referenzdrucksachen schicken lassen. Und die gängigen Diskussionen in Hinsicht auf den Preis kann man in den meisten Fällen auch vernachlässigen. Meine persönliche Empfehlung gilt übrigens den beiden Druckereien Print Pool und Lokay, mit denen ich bisher nur gute Erfahrungen machen durfte.

Der Umwelt-Druck-Report kann man online lesen oder als PDF downloaden (ca. 46 gedruckte MB!). Das Online-Ranking der Druckereien gibt es auf dieser Seite und meine Zusammenstellung mit Öko-Druckereien hier.

Zum Thema ökologisches Drucken gibt es von mir demnächst noch einen Beitrag für ein spannendes neues Magazin.

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Arrels Fundacio: Kampagne für Obdachlose

Auch wenn in Barcelona aktuell wohl andere Temperaturen als hier herrschen, ist Obdachlosigkeit ein ernstes Problem. Die spanische Organisation Arrels Fundació hat eine Kampagne gestartet, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Entstanden sind dabei drei gut gemachte Motive mit der Headline “For many people in Barcelona this is their home. Give Barcelona a roof.”

Die betreuende Agentur scheint bei der Ideenfindung gut recherchiert zu haben. Eine sehr ähnliche Kampagne hat die Pariser Organisation Samu Social de Paris bereits vor 4 Jahren gestartet. Zu sehen hier.

Arrels Fundació: Website I Facebook I Twitter

Via: Osocio

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