Archive for the ‘Utopia’ Tag

Veranstaltungsempfehlungen für November 2009

Im November werde ich auf zwei Veranstaltungen in Berlin sein. Und dazwischen – sofern die Zeit dazu reicht – ganz entspannt mit ein paar Bloggern das Ökodorf Brodowin in der Nähe von Berlin besuchen.

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No. 1: Die 9. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung findet am 23. November im Berliner Congress Center (bcc) stattfindet. Das vollständige Programm als PDF kann man hier einsehen.

Utopia-Konferenz-2009

No. 2: Die zweite Veranstaltung ist die Utopia Konferenz und der Utopia Award. Beide finden am 27. November im Berliner Radialsystem V statt. Das Programm kann man hier einsehen.
Übrigens: Wer zur Konferenz möchte kann noch bis zum 6. November am Video-Wettbewerb von Utopia teilnehmen und Karten für die Konferenz gewinnen! Utopia stellt die Frage nach dem „größten Hebel“. Ein paar Videos sind schon eingetroffen. Neben einigen Bloggern haben bereits einige Utopisten ihr Video eingereicht.

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Utopia sucht 10 Video-Helden

Utopia_Videohelden

10 Utopisten, 10 Videos, 10 Hebel. Utopia sucht Statements zum größten Hebel für eine nachhaltige Entwicklung. Wer mitmacht kann gewinnen und kostenlos bei der Utopia-Konferenz dabei sein.

Utopia zeigt und feiert die zehn interessantesten, ungewöhnlichsten, schönsten und wichtigsten persönlichen Hebel von Utopisten im Video auf der diesjährigen Utopia Konferenz in Berlin. Und die zehn Gewinner des Video-Wettbewerbes werden stellvertretend für die gesamte Utopia Community nach Berlin eingeladen.

Das diesjährige Thema der Utopia Konferenz „Roadmap for the next 10 years – die größten Hebel für den Wandel“ ist zugleich die Vorgabe für den Inhalt des Videos.

Eine unabhängige Jury wählt die zehn Utopisten, die auf der Utopia Konferenz 2009 per Video präsentiert und dorthin einladen werden, aus:

Philipp Glöckler: www.ecofashionjunkies.com
Christoph Harrach: www.karmakonsum.de
Daniel Kruse: www.the-ambassador.com
Andrea Nienhaus: www.alles-was-gerecht-ist.de
Ole Seidenberger: www.socialblogger.de
Sebastian Backhaus: www.sebastianbackhaus.de
Sowie ein Vertreter von Utopia.

Alle Infos zu Teilnahme und die ersten Videos gibt es direkt bei Utopia.

Übrigens: Das Programm der Konferenz steht inzwischen auch fest. Hier gehts zum PDF. Bis zum 31. Oktober 2009 kann man auch noch beim Publikumspreis im Rahmen des Utopia Awards abstimmen. Hier gehts direkt zur Abstimmung.

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Ergebnisse der OTTO Group Trendstudie Zukunft des ethischen Konsums veröffentlicht

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Anfang Juli hatte ich auf die neue Studie der Otto Group und dem Trendbüro hingewiesen, die unter anderem auch in Zusammenarbeit mit Utopia entstanden ist.

Die Otto Group und „Trendbüro – Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel GmbH“ veröffentlichten jüngst die „Otto Group Trendstudie 2009: Die Zukunft des ethischen Konsums“. Sie knüpft an die „OTTO-Trendstudie 2007 Konsum-Ethik“ an (Link zum PDF) und gibt einen Ausblick, wie sich ethischer Konsum bis 2014 in Deutschland wahrscheinlich entwickeln wird. Im Rahmen der Trendstudie befragte das Trendbüro 1.000 Personen zwischen 16 und 74 Jahren. Des Weiteren wurden Experten-Interviews, ein Expertenworkshop und eine Lead-User-Diskussion auf Utopia.de durchgeführt, die in die Ergebnisse der Studie einflossen.

Der Vergleich zwischen den Jahren 2007 und 2009 zeigt, dass Bio-, Fair- und Regio-Produkte trotz stagnierender Löhne boomten. Besonders Frauen, höher Gebildete und die 48- bis 67-Jährigen haben diese Entwicklung vorangetrieben. Auch Männern und die Gruppe der 28- bis 47-jährigen ist ethischer Konsum heute mehr wert als dies noch 2007 der Fall war. Sie sind deutlich stärker bereit, für ethischen Konsum auch mehr zu bezahlen, als noch vor zwei Jahren (plus elf Prozent und plus neun Prozent). Die Gruppe der 16- bis 27-Jährigen hingegen interessiert sich nur mäßig für den ethischen Konsum. Sie delegiert Verantwortung an Politik und Unternehmen, ohne diese durch ihr eigenes Verhalten beziehungsweise ein entsprechendes Kaufverhalten zu unterstützen. Auch die Befragten mit niedriger formaler Bildung räumen ethischem Konsum nur geringe Relevanz ein. Mit 29
Prozent spart diese Bildungsgruppe am stärksten am ethischen Konsum.
Im Umfeld der aktuellen Wirtschaftskrise kann sich ethischer Konsum jedoch insgesamt behaupten. Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage spart ein Drittel der Deutschen zwar stärker beim Konsum allgemein. So werden Anschaffungen von ca. zehn Prozent der Befragten verschoben. 25 Prozent der Teilnehmer schränken sich bewusst ein. Anders ist dies aber im Bereich des ethischen Konsums. Hier wird deutlich weniger gespart. Nur 18 Prozent der Befragten wollen den Konsum ethischer Produkte einschränken. 75 Prozent konsumieren weiter wie bisher, sieben Prozent der Befragten konsumieren sogar stärker nach ethischen Kriterien als bisher.
Für die Entwicklung des ethischen Konsums in den kommenden fünf Jahren hat die Studie insgesamt sieben zentrale Herausforderungen identifiziert (siehe auch das anliegende Management-Summary). Eine der größten Herausforderungen wird es für Unternehmen, Politik und Gesellschaft sein, die Gruppe der Desinteressierten für das Thema ethischer Konsum zu gewinnen. Hier sind attraktivere Angebote für Jüngere und formal niedrig Gebildete nötig. Auch für die Frage, wie es gelingen kann, dass jeder Einzelne von uns aktiv wird, findet die Studie Lösungsansätze. Denn immerhin 88 Prozent der Befragten wissen, dass sie mit ihrem Konsumverhalten ein Teil des Problems sind. Sie wollen aber auch Teil der Lösung sein. Die Mehrheit der Befragten erwartet deutliche Impulse für den ethischen Konsum von jedem Einzelnen. Knapp vier von zehn Befragten geben an, dass sie ihr soziales Umfeld dazu mitreißen, stärker auf ethische Kriterien zu achten. Insbesondere Frauen sind hier aktiv. Aber nur 25 Prozent der Befragten wollen ihr Konsumverhalten wirklich ändern. Unterstützung und Hilfestellungen seitens der Politik, der Unternehmen, Medien und Umwelt- und Verbraucherschützer sind gefragt.
Die Trendstudie formuliert insgesamt vier Szenarien für die Entwicklung des ethischen Konsums bis zum Jahr 2014. Der Eintritt der jeweiligen Szenarien hängt davon ab, wie die Herausforderungen in den kommenden fünf Jahren gemeistert werden. Die Studie zeigt für jede Herausforderung Wege auf und bietet konkrete Lösungsansätze an. Professor Peter Wippermann, Gründer des Trendbüros, erläutert: „Ethischer Konsum war in den vergangenen zwei Jahren ein zentrales Medienthema. Die vorliegende Studie ist die erste Ihrer Art, die die Entwicklung des ethischen Konsums nicht nur rückblickend betrachtet sondern auch einen Ausblick in die Zukunft des ethischen Konsums wagt und Wege aufzeigt, damit er sich weiterhin positiv entwickeln kann. Ethischer Konsum wird zu einem echten Fortschrittsmotor, wenn Politik, Wirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschützern und jeder einzelne Konsument stärker gemeinsam vorgehen.“
Mit der Trendstudie 2009 veröffentlicht die Otto Group darüber hinaus auch den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht 2009: Verantwortung – Innovation – Transparenz“, der über insgesamt 10 verschiedene Konzern-Unternehmen erstellt wurde. Der Nachhaltigkeitsbericht 2009 steht hier zum Download bereit.

Die Studie gibt es jetzt als PDF zum Download beim Trendbüro, bei Utopia oder bei Slideshare.

Via: Utopia.de

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Neues aus dem Trendbüro: OTTO-Trendstudie in Kooperation mit Utopia

Trendbüro erarbeitet gerade für OTTO die zweite Trendstudie zur Zukunft des ethischen Konsums. In einem Workshop und in Interviews mit Experten wurden die zentralen Herausforderungen formuliert. Fünf dieser Herausforderungen möchten wir in den nächsten zwei Wochen auf der Community-Plattform von Utopia.de mit Ihnen diskutieren. In der ersten Woche stehen drei Herausforderungen auf der Agenda:
1. Herausforderung: Von der Elite zur Masse 
Ist ethischer Konsum ein Luxusphänomen?
2. Herausforderung: Vom Wissen zum Handeln 
Können wir die breite Masse dazu bewegen, ethisch(er) zu konsumieren?
3. Herausforderung: Von Produkten zu Beziehungen 
Wie können wir unser reichhaltiges Wissen und unsere Alltagserfahrungen stärker bei Unternehmen einbringen?
Uns interessieren persönliche Meinungen, erste Lösungsansätze und praktikable Alltagsstrategien. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und laden alle Interessierten ein, in die Tasten zu greifen und ihre Meinung zu posten. Zur Diskussion in der Gruppe „Die Zukunft des ethischen Konsums“ geht es hier: Utopia-Diskussionsforum Ethischer KonsumDas D

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Das Trendbüro erarbeitet gerade für OTTO die zweite Trendstudie zur Zukunft des ethischen Konsums. In einem Workshop und in Interviews mit Experten wurden die zentralen Herausforderungen formuliert. Fünf dieser Herausforderungen möchte das Trendbüro in den nächsten zwei Wochen auf der Community-Plattform Utopia diskutieren. In der ersten Woche stehen drei der fünf Herausforderungen auf der Agenda:

  1. Von der Elite zur Masse.
Ist ethischer Konsum ein Luxusphänomen?
  2. Vom Wissen zum Handeln.
Können wir die breite Masse dazu bewegen, ethisch(er) zu konsumieren?
  3. Von Produkten zu Beziehungen.
Wie können wir unser reichhaltiges Wissen und unsere Alltagserfahrungen stärker bei Unternehmen einbringen?

Gefragt sind persönliche Meinungen, erste Lösungsansätze und praktikable Alltagsstrategien. Bei Utopia wurde dafür eine eigene Gruppe eingerichtet: „Die Zukunft des ethischen Konsums

Via KarmaKonsum und Newsletter des Trendbüros

Bild: Gruppe von Trendbüro bei Utopia

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Utopia-Konferenz und Awards 2008

Samstag fanden in Berlin tagsüber die erste Utopia-Konferenz und abends die Awards statt. Gleichzeitig stand dieser Tag für das einjährige Bestehen von Utopia. Die Location war mit dem Radialsystem V, das direkt zw. Ostbahnhof und Spree liegt, gut gewählt.

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Auf der Konferenz sprachen unter anderem Daryl Hannah, Robert Rubinstein, Dr. Amory Bloch Lovins, Prof. Dr. Michael Braungart, Rolf Schumann, Greg Craven, Mick Bremans, Carsten Gerhardt und Michael Anthony. Daryl Hannah hat meiner Meinung nach nicht unbedingt den mitreissendsten Vortrag gehalten. Mag an ihrer Vielfliegerei oder auch Erkältung gelegen haben. Als prominente Persönlichkeit und damit als Pressemagnet war sie aber sicherlich hilfreich.

Die Konferenz und der Award (den Sandra Maischberger moderierte) waren hochprofessionell organisiert und für den ein oder anderen Besucher vielleicht sogar insgesamt etwas zu glatt arrangiert („Ein bisschen München in Berlin“). Utopia hat an diesem Tag wirklich etwas auf die Beine gestellt. Für das erst einjährige Bestehen eine beachtlichen Leistung. Auch das Kuratorium der Utopia-Stiftung zeigt, dass Utopia durchaus ernst zu nehmen ist. In zwei privaten Gesprächen nach den Awards ging es noch darum, ob man die Utopia Konferenz nicht hätte öffentlich ausrichten können. Das hätte aber an diesem Tag sicherlich den Rahmen der Location und vermutlich auch den finanziellen Rahmen gesprengt. Ich weiß nicht wie viele Utopisten es allein in Berlin gibt. Aber wer weiß, was sich Utopia für nächstes Jahr einfallen lässt.

Die Veranstaltungen war meiner Meinung nach insbesondere für Folgendes wichtig: Vorreitern ökologischer, sozialer und ökonomischer Veränderungen eine Plattform zu geben. Berichterstattungen und damit Öffentlichkeitswirksamkeit. Der persönliche Austausch zwischen Gleichgesinnten und das damit verbundene Vorantreiben weiterer Ideen und Projekte. Den Startschuss für weitere Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu geben. Darum bin ich auch ganz froh, dass Utopia in den letzten Tagen an einem „Green New Deal“ gearbeitet hat. Auf dieser Seite gibt es mehr Informationen und hier kann der Green New Deal unterzeichnet werden.

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Abends und in gelockerter Atmosphäre kamen dann erfreulicherweise noch einige Blogger zusammen. War schön einige von Euch persönlich kennengelernt zu haben!

Utopia hätte neben dem eigenen Live-Blog auch einen Life-Stream von der Konferenz senden können. Rein technisch wäre das kein Problem gewesen. Live gebloggt wurde während der Konferenz durch KarmaKonsum und Konsumguerilla.

Christoph und Noel haben auf Flickr ein paar Bilder online gestellt. Weitere Bilder, Videos und Zusammenfassungen der Konferenz und des Awards gibt es diese Woche noch auf Utopia. Ach ja: Die Gewinner der Awards kann man sich übrigens hier ansehen. Insgesamt war Samstag ein langer aber guter Tag. Viele Infos, viele Gespräche und die Hoffnung, dass sich doch noch etwas ändern kann.

Nachtrag: In meinem Flickr-Account gibt es ein paar Bilder zu sehen.

Utopia-Konferenz und Award-Verleihung

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Am morgigen Samstag findet im Berliner Radialsystem V pünktlich zum einjährigen Geburtstag von Utopia die erste Utopia-Konferenz statt. Neben dem Tagesprogramm mit Sprechern wie Daryl Hannah, Amory Lovins, Greg Craven, Michael Braungart und weiteren werden Abends die Utopia Awards für nachhaltiges Engagement verliehen. Die Kandidaten wurden bereits seit längerem zur Abstimmung auf dieser Seite vorgestellt.

Utopia wird während der Veranstaltung live berichten. Die Vorträge, Diskussionen Interviews und Eindrücke von der Konferenz gibt es ab Samstag Vormittag auf dieser Seite zu sehen. Vorab können übrigens Fragen an die Sprecher per E-Mail geschickt werden. Alle weiteren Infos auf dieser Seite.

Bewegte Bilder und Ergebnisberichte sowie Zusammenfassungen der Award-Veranstaltung gibt es dann nächste Woche auf Utopia.

Ich bin gespannt wie sich das Programm gestalten wird und inwiefern Konkretes und Zukünftiges Platz auf der Konferenz finden werden. Wenn es die Technik erlaubt werde ich vielleicht live von der Konferenz bloggen.

Das Utopia-Poster: Think global – eat local

Utopia hält ein neues Poster zum Download bereit auf dem man sehen kann welches Obst und Gemüse zu welcher Jahreszeit in der Region wächst. Befolgt man diese Ratschläge, so kann man durchaus dazu beitragen, dass weniger Umweltschäden durch Transport und Lagerung entstehen. Im Grunde ist es doch auch viel spannender wenn man nicht das ganze Jahr alles überall bekommt. Ganz abgesehen von der Geschmacksintensität vieler Lebensmittel, die wirklich zu wünschen übrig lässt wenn diese in Gewächshäusern angebaut werden und erst während des Transports reifen können. Das PDF des Saisonkalenders zum ausdrucken und aufhängen gibt´s hier.

Bitte 10.000 Mal wechseln!

Das bereits beschriebene Internetportal für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil Utopia hat sich zum Ziel gesetzt 10.000 Stromkunden zu Ökostrom-Anbietern zu bringen. Den Stromanbieter zu wechseln ist so einfach wie eine Buchbestellung bei Amazon. Der erste Schritt geht bitte hier entlang!

Utopia

utopia

Utopia ist das Internetportal für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil. Inhaltsgetrieben, informativ, praktisch, realitätsnah und serviceorientiert. Das Projekt ist ein großes Netzwerk von Gleichgesinnten, die sich nicht mit den durch Menschen verursachten dramatischen Entwicklungen auf unserem Planeten abfinden wollen. Dazu gehören Wissenschaftler, Journalisten, Unternehmer, Medienleute, Umweltexperten und Verbraucher. Sie alle eint der Wunsch, nicht mehr länger nur darüber zu reden, sondern endlich einen positiven, unser Leben nachhaltig verändernden Prozess in Gang zu setzen.