Archive for the ‘Deutschland’ Tag

Studie: Die ökologischen und ökonomischen Wirkungen eines nachhaltigeren Konsums in Deutschland

Am Mittwoch war ich bei der Vorstellung der Studie „Die ökologischen und ökonomischen Wirkungen eines nachhaltigeren Konsums in Deutschland“, die von der Bildungsinitiative Mut zur Nachhaltigkeit in Auftrag gegeben wurde. Die Initiative wird von der ASKO Europa-Stiftung, der Europäischen Akademie Otzenhausen und der Stiftung Forum für Verantwortung getragen und hat es sich zum Ziel gesetzt, den wissenschaftlich gestützten Diskurs über Nachhaltigkeit mit der Zivilgesellschaft zu intensivieren. Des Weiteren wird im Rahmen der Initiative die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Nachhaltigkeit gefördert. Ein erstes Ergebnis ist die jetzt vorliegende Studie der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung. Professor Bernd Meyer kommt mit seinem Team zu Ergebnissen, die unterstreichen, welche Bedeutung Verhaltensänderungen der Konsumenten insbesondere für die Reduzierung der CO2-Emissionen haben. Die Studie steht ab sofort und kostenlos hier zum Download bereit (PDF).

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Carrotmob Frankfurt mit Vorab-Rekordergebnis

Am 12. Dezember 2009 findet der erste Carrotmob in Frankfurt statt. Kleiner Aufreger im Vorfeld: Der Gewinner (Reformhaus Andersch) investiert 75 % seines Umsatzes in klimafreundliche Maßnahmen. Hut ab. So viel hat bisher kein Laden in Deutschland geboten.

Save the date: Samstag, 12. Dezember 2009: 10.00 bis 13.00 Uhr im Reformhaus Andersch in der Glauburgstraße 77 in Frankfurt (Nordend)

Für alle, die von einem Carrotmob bisher noch nichts gehört haben. Hier ein Video dazu:

Carrotmob Frankfurt: Website I Facebook I Twitter

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Modell Deutschland: WWF präsentiert Studie mit Klimaschutzprogramm bis 2050 und Aktion Klimavisionäre

Modell Deutschland

Der WWF Deutschland hat gestern (am 15. Oktober 2009) eine umfangreiche Studie herausgebracht, bei der technisch mögliche sowie wirtschaftlich bezahlbare Wege in eine kohlenstoffarme Zukunft benannt und die notwendigen politischen Maßnahmen aufgezeigt werden. „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050. Vom Ziel her denken“ zeigt dabei detaillierte Lösungen in den Bereichen Mobilität, Gebäude, Industrie, Elektrogeräte, Stromerzeugung und Landwirtschaft.

Die Kurzfassung der Studie gibt es hier als PDF und die Kernaussagen hier als PDF.

WWF_Grafik

Unter dem Motto „Klimaschutz anpacken!“ ruft der WWF Deutschland zusätzlich jeden einzelnen auf, seinen Beitrag – z.B. in Form eines Videos – einzureichen. Die Fragen liegen auf der Hand: Was ist Deine Vision von einer klimafreundlichen Zukunft? Wie glaubst Du, wird unser Alltag im Jahr 2050 aussehen, ohne dass wir täglich Millionen Tonnen klimaschädliche Treibhausgase produzieren? Was sind Deine Botschaften an die deutsche Politik für den neuen Klimavertrag in Kopenhagen?

Und so kann man mitmachen:

  • Dreh einen Film, schieß Fotos, twitter und blogge.
  • Schreibe eine Botschaft in das Forum des WWF.
  • Rufen an und spreche auf das Klimavisionärs-Band. Tel.: +49 30 30874246
  • Verweise auf die Aktion „Klimaschutz anpacken!“ bei Facebook und in anderen Netzwerken.

Weitere Infos zu dieser Aktion und den Gewinnen gibt es hier.

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Bundestagswahl 2009: Positionen der Parteien im Greenpeace Wahlkompass Umweltpolitik

Wie halten es die deutschen Parteien mit der Umweltpolitik? Jugend-, Umwelt- und Naturschutzorganisationen haben die Programme der wichtigsten Parteien für die Bundestagswahl am 27. September auf ihre umweltpolitische Substanz hin untersucht und bei den Parteien mit gezielten Fragen nachgehakt. In ihren Analysen stellen die Organisationen die Kandidaten und deren Positionen auf den Prüfstand.
Umweltschutz, den wollten „irgendwie alle“, berichtet die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Ob und wie sich die Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien im Detail jedoch unterscheiden, zeigt die in Hamburg residierende Organisation in ihrem rund 30-seitigen Wahlkompass Umweltpolitik. Er soll Wählerinnen und Wählern Orientierung in sieben nachhaltigkeitsrelevanten Politikfeldern wie Wirtschaft, Verkehr und Klimaschutz geben. Die Spitzenkandidaten der Parteien SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke haben dazu insgesamt jeweils 21 Fragen beantwortet. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es laut Greenpeace abgelehnt, persönlich Stellung zu beziehen. Die Organisation musste sich mit CDU-Generalsekretär Roland Pofalla begnügen.
Welche Positionen die Direktkandidaten der fünf großen Parteien beim Thema nachhaltige Entwicklung beziehen, wollte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus Berlin wissen. Rund 950 der knapp 1.500 möglichen Direktkandidaten haben sich bisher den fünf Fragen der Umweltorganisation gestellt, in rund der Hälfte der Wahlkreise wurden die Kandidatinnen und Kandidaten zudem zu lokalen oder regionalen Nachhaltigkeitsthemen befragt. Ihre Positionen zur Laufzeit von Atomreaktoren, zum Neubau von Kohlekraftwerken oder zum Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft hat der BUND unter http://www.bund.net/kandidatencheck veröffentlicht.
Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR), Berlin, hat die Wahlprogramme unter jugendpolitischen Gesichtspunkten durchforstet und die Ergebnisse im Juli in einer 70 Seiten starken Synopse mit dem Titel Jugend wählt – Jugend zählt veröffentlicht. In seiner Zusammenfassung stellt das Netzwerk der Jugendverbände die Parteipositionen einander tabellarisch gegenüber, berücksichtigt werden dabei auch Nachhaltigkeitsthemen wie Generationengerechtigkeit, Bildungs- und Umweltpolitik.

Wie die großen Parteien zum Klimaschutz stehen, will auch die Klima-Allianz auf ihrer Website http://www.klimawahl2009.de zeigen. Das bundesweite Bündnis aus über 100 Organisationen – darunter Kirchen, Umwelt- und Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften –, hat die klima-und energiepolitischen Positionen in den Wahlprogrammen der Parteien analysiert und will die Ergebnisse in den nächsten Tagen veröffentlichen. Das Bündnis legt auf seiner Website bereits dar, warum die Bundestagswahl seiner Ansicht nach eine Richtungsentscheidung ist.

Wahlkompass
Greenpeace hat zur diesjährigen Bundestagswahl den Wahlkompass Umweltpolitik herausgegeben. Auf rund 30 Seiten nehmen die Parteien CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke Position zu den Themenfeldern Umwelt und Wirtschaft, Atomkraft, Klimaschutz, Verkehr, Urwaldschutz, Meeresschutz und Landwirtschaft. Zum Thema Bundestagswahl sind übrigens auch die Seiten des BUND (www.bund.net/kandidatencheck) und der Klima-Allianz (www.klimawahl2009.de) einen Klick wert. Allgemeine Themen und Positionen der Parteien können ab dem 4. September wieder beim www.wahl-o-mat.de abgeklopft werden.

Via: News des Nachhaltigkeitsrates

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Biorama – das Magazin für nachhaltigen Lifestyle jetzt auch in Deutschland

Manch eine(r) kennt Biorama vielleicht bereits aus Österreich oder durch die Website von Biorama. Nach neun erfolgreichen Ausgaben in Österreich kommt Biorama Ende April nun auch mit einer gedruckten Ausgabe in Deutschland auf den Markt. Ab dem 30. April 2009 erscheint Biorama (das Magazin für nachhaltigen Lifestyle) an Flughäfen, Bahnhöfen, in Bioläden und Biosupermärkten sowie im gut sortierten Zeitschriftenhandel in Berlin, Hamburg und München.

Ich habe mich sehr gefreut einen Beitrag zu dieser ersten in Deutschland erhältlichen Ausgabe beisteuern zu dürfen. Ursel Nendzig von Biorama fragte mich vor ein paar Wochen, ob ich ein kleines Special über Freiburg schreiben würde. Gefragt waren meine Lieblings-Geschäfte, -Cafés/-Restaurants und -Einrichtungen, bei denen das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle spielt. Meine Geheimtipps findet Ihr in der aktuellen Ausgabe.

Biorama beschäftigt sich mit Themen wie Verantwortung, Individualität, Unternehmertum, Menschen, Mode, Reise, Schönheit und Lebensqualität. Die Zielgruppe ist eine urbane Leserschaft im Alter zwischen 25 und 55 mit einem hohen Bewusstsein für ethische, soziale und ökologische Fragen.

Biorama Cover April 2009

Hier ein paar Themen der kommenden Ausgabe:

  • EWS – Elektrizitätswerke Schönau: Über die mutige Bürgerinitiative in Schönau, die die Strombranche in Aufruhr versetzte.
  • Feigheit: Wann und warum wir zu feige sind, um unsere Gewohnheiten zu ändern.
  • Freeganer: Reportage über die, die sich aus den Supermarkt-Mülleimern das holen, was noch nicht in den Müll gehört.
  • Ernährung, Salz: Ohne Salz schmeckts einfach nicht. Ein genauer Blick auf verschiedene Salzarten und ihren kulinarischen und ernährungsphysiologischen Nutzen.

Die aktuelle Auflage liegt bei 20.000 Exemplaren (10.000 in Deutschland und 10.000 in Österreich). Biorama erscheint vierteljährlich und ist für schmale 2,50 Euro zu haben. Herausgeber ist die Monopol Medien GmbH aus Wien. Ich wünsche Biorama viel Glück auf dem Weg in den deutschen Zeitschriftenmarkt! Die Voraussetzungen sind gut: Erstklassiges Layout und spannende Inhalte. Wo die aktuelle Biorama-Ausgabe in Freiburg erhältlich ist, werde ich noch nachreichen. Wer in den bisher erschienen Ausgaben von Biorama digital blättern will kann dies bei issuu.com tun.

Website: www.biorama.at I Biorama Facebook-Gruppe

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Studiengänge und Forschungseinrichtungen zum Thema Nachhaltigkeit

Den Hochschulen kommt in mehrfacher Hinsicht eine zentrale Rolle im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung zu. Das Bildungsministerium für Bildung und Forschung hat deshalb zusammen mit dem Institut Futur und dem Verein zur Förderung der Ökologie im Bildungsbereich e.V. den Leitfaden Nachhaltigkeit erstellt.

Mit dem Leitfaden „Studium und Forschung zur Nachhaltigkeit“ liegt eine Zusammenstellung von Studienangeboten und Forschungseinrichtungen in Deutschland zur nachhaltigen Entwicklung vor. Portraitiert werden über 300 Studienangebote im Kontext nachhaltiger Entwicklung. Neben Studieninhalten und beruflichen Zukunftsperspektiven wird über Studienvoraussetzungen und Kontaktmöglichkeiten informiert.

Neben den Infos auf der Website kann der Studienführer in gedruckter Form hier bestellt werden. Eine Flash-Präsentation über Sinn und Zweck dieses Angebots gibt es hier.

Ansonsten sei an dieser Stelle noch auf die studentische Initiative oikos International und Faktor N, über die ich schon mal kurz geschrieben habe, hingewiesen.