Archiv für die Kategorie ‘Unternehmen’
convireo: die Plattform für Karrieren im Markt für grüne Technologien
convireo ist eine Karriereplattform für grüne Jobs, die im Juli 2009 an den Start gegangen ist. Die beiden Gründer Sebastian Heger und Jörg Singer beschreiben convireo selbst wie folgt:
Wir bringen Menschen und Unternehmen zusammen, die sich gemeinsam für eine grünere Zukunft stark machen.
convireo listet nur Stellenangebote von Unternehmen, die mit grünen Technologien nachhaltig wachsen wollen (Bereiche Energie, Wasser, Rohstoff, Mobilität, Umwelt und Wissen). Bewerbern bietet convireo einen allzeit-kostenlosen Zugang zu diesen Stellenangeboten. Unternehmen profitieren von der branchen- und marktspezifischen Ausrichtung von convireo. convireo | Karriere mit Zukunft. Alles im grünen Bereich.
…
1.000.000 neue Arbeitsplätze. Zufriedene Kunden. Gemeinnützige Projekte. Technologie und Arbeit machen Sinn und Spaß – eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen.
Ganz abgesehen von der Ausrichtung der Plattform überzeugen insbesondere Design, Klarheit und Benutzerfreundlichkeit. convireo (con|vi|reo – [ˌkɔn'viːˈreoˑ]) kommt übrigens aus dem Lateinischen. con vireo: „zusammen grünen“
convireo GmbH
Annette-Allee 33
48149 Münster
Weihnachtsgeschenke für Kunden und Geschäftspartner
Im Oktober steht man ja meistens relativ ungläubig im Supermarkt, wenn man die ersten Weihnachtsartikel zu Gesicht bekommt. Bei der Planung der Weihnachtsgeschenke von Unternehmen sieht das Ganze etwas anders aus. Hier braucht es genügend Vorlauf. Und da ist der Oktober schon ein realistischer Zeitpunkt, um mit der Planung anzufangen. Aber was kann man seinen Kunden und Geschäftspartnern als Unternehmer zu Weihnachten schenken – ohne Sondermüll zu produzieren, der vom Empfänger kaum wahrgenommen und danach direkt weggeschmissen wird? Schluss mit Schlüsselanhängern, Nussknackern und USB-Sticks!

Hier eine paar Ideen mit der Bitte um Ergänzung.
- Einen Baum verschenken! Zum Beispiel bei I plant a tree.
- Einen Monat Trinkwasser für 100 Menschen verschenken. Zum Beispiel bei Oxfam unverpackt.
- Recycling- oder Upcycling-Produkte verschenken. Zum Beispiel bei Lilli Green oder Lockengelöt.
- Geld spenden und zeige wohin es geflossen ist. Zum Beispiel bei wikando, Helpedia oder betterplace.
- Frei nach dem Guerilla-Gardening Prinzip könnte man seinem Kunden auch selbst einen Baum auf einer unschönen Fläche vor der Firma oder in der Nähe der Firma pflanzen. Kommt um die Weihnachtszeit natürlich etwas auf die Verfassung des Winters an. Wenns geklappt hat einfach eine Karte oder Mail mit der guten Nachricht an den Kunden.
- Weihnachtskarten verschicken, die gleichzeitig eine Spende sind. Zum Beispiel bei UNICEF.
- Eine Jute-Tache mit individuellem Druck verschenken. Zum Beispiel bei Encode Fashion.
- Selbst gestaltete Weihnachtskarten verschicken. Dann aber bitte bei einer Ökodruckerei produziert.
Wer nicht selbst entscheiden kann was den Kunden seines Unternehmens zu Weihnachten geschenkt wird, sollte einfach mal höflich bei seinem Arbeitgeber anklopfen und fragen, ob er sich dieses Jahr nicht mal aus dem Einheitsbrei abheben will.
Was fällt Euch noch ein?
Artenvielfalt oder Einheitsbrei: Fiktive Kampagne zum Thema Biodiversität
Ziel dieser fiktiven Kampagne von Stefan Pannes (der momentan seine Diplomarbeit an der ecosign in Köln schreibt) sind Aufklärung und Information über biologische Vielfalt (Biodiversität).

„Was passiert, wenn Produktvielfalt verloren geht? Der Konsument wird sich wundern, wenn er irgendwann sein Lieblingsbier, seine frische Milch, sein gewohntes Shampoo oder den besonderen Kaffee nicht mehr bekommt, weil es nur noch Einheitsprodukte gibt. Der Betrachter soll so für das Sterben der Artenvielfalt sensibilisiert werden.“
Stefan Pannes wurde mit dieser Arbeit vom Rat für nachhaltige Entwicklung zur Jahreskonferenz der „Mission Sustainability“ nach Berlin eingeladen und darf dort seine Vielfalt seine Einheitsprodukte dem Publikum präsentieren. Schade nur, dass die Seite www.artenvielfalt.de schon von einer Galerie betrieben wird.
Via: ecolog
Buchempfehlung: Die Erde schlägt zurück. Wie der Klimawandel unser Leben verändert

Deutschland und der Alpenraum 2035: Claus-Peter Hutter und Eva Goris, ausgewiesene Experten in Sachen Umwelt, konfrontieren uns mit den dramatischen Folgen des Klimawandels. Erzählende Kapitel schildern eine Welt, die geprägt ist durch Naturkatastrophen, Wassermangel, Seuchen, Energieknappheit und Klimaflüchtlinge. Harte Fakten, Daten und Studien belegen: So wird die Zukunft. Wenn wir nicht rechtzeitig – jetzt! – gegensteuern.
Das Buch bietet dem Leser neben der aufwändigen Gestaltung und den eher hart zu verdauenden Zukunftsaussichten auch einen Teil, in dem er praktische Handlungsalternativen erhält.
Über die Autoren:
Claus-Peter Hutter, Jahrgang 1955, ist Präsident von NatureLife-International und Autor, Mitautor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Publikationen zu Umwelt- und Verbraucherthemen. Er initiierte national wie international beachtete Projekte zu Naturbewahrung und Umweltvorsorge und entwickelte verschiedene Umweltkampagnen, u. a. für den Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und die von ihm mitbegründete Stiftung Europäisches Naturerbe. Hauptberuflich leitet C.-P. Hutter die Akademie für Natur- und Umweltschutz des Landes Baden-Württemberg; für sein internationales Engagement erhielt er u. a. die Ehrendoktorwürde der Visayas State University, Leyte (Philippinen), die Ehrensenatorwürde der Universität Hohenheim und den B.A.U.M.-Umweltpreis.
Eva Goris, Jahrgang 1956, ist Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Vorher war sie über zwei Jahrzehnte Ressortleiterin Umwelt bei der „Bild am Sonntag“. Für ihr Engagement rund um die Themen Umwelt und Ernährung wurde sie mehrfach ausgezeichnet: 2004 verlieh ihr die Deutsche Gesellschaft für Ernährung den Journalistenpreis; 2006 erhielt sie den Medienpreis der Deutschen Umwelthilfe. Vor ihrer Tätigkeit für „BamS“ war sie Pressesprecherin von Greenpeace Deutschland.
Erschienen ist das Buch im Droemer Knaur Verlag. Bestellbar unter anderem bei amazon. Eine Leseprobe gibt es auf der Website des Verlages, wo das Buch ebenfalls als ebook erhältlich ist.
Grüne Agenda: Ergebnisse einer Umfrage unter 100 Kommunikationsverantwortlichen der Umweltbranche

Die Kommunikation mit dem Endkunden wird für die „Green Tech“-Unternehmen in Deutschland immer wichtiger. Das geht aus einer Umfrage hervor, die von Scholz & Friends Agenda gemeinsam mit der Agentur für Erneuerbare Energien durchgeführt wurde. Befragt wurden 100 Kommunikationsverantwortliche der Umweltbranche.
In der zwischen Juli und September 2009 durchgeführten Umfrage zur „Grünen Agenda“ halten über 90 Prozent der Befragten die Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit bei der Markteinführung von Umwelttechnologien für „wichtig“ oder „sehr wichtig“. Knapp 45 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass die Bedeutung der Kommunikation mit dem Endverbraucher in Zukunft zunehmen wird. Die große Mehrheit der Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen (knapp 70 Prozent) geht nicht davon aus, dass Umweltthemen durch die Wirtschaftskrise an Relevanz verlieren. Für die Zeit nach der Bundestagswahl setzen die Experten auf Strom und Energieeffizienz als wichtigste Themen aus dem Energie- und Umweltbereich, dicht gefolgt vom Kraftstoffebereich. Mit Abstand die größten Wachstumspotenziale sehen die Befragten in der Solarenergie-Branche (über 70 Prozent).
In Hinsicht auf die Wirksamkeit einzelner Kommunikationsmaßnahmen sind PR, Internet und Dialog laut Einschätzung der befragten Experten die wichtigsten Kanäle.
Dem positiven Ergebnis der Umfrage ist die gefühlte aber auch tatsächliche Wirklichkeit zu ergänzen, dass Marketingverantwortliche und auch Werbe- und PR-Agenturen zwar gerne in den Dialog mit ihren Zielgruppen treten würden und ihre Pressemitteilungen platziert wissen wollen, die Werbe- und Marketingbudgets jedoch in die Mainstreammedien wandern, die wenig bis gar nichts mit Nachhaltigkeit zu tun haben. Die Werbe- und Marketingverantwortlichen werden lernen müssen, ihren Worten Taten folgen zu lassen und einen Teil ihrer Etats in den Medien der Nachhaltigkeit zu platzieren.
Die Ergebnisse der Umfrage als PDF habe ich hier hochgeladen.
Bildquelle: Do u remember
Via: Glocalist und E-Mail von Scholz & Friends Agenda
Ergebnisse der OTTO Group Trendstudie Zukunft des ethischen Konsums veröffentlicht

Anfang Juli hatte ich auf die neue Studie der Otto Group und dem Trendbüro hingewiesen, die unter anderem auch in Zusammenarbeit mit Utopia entstanden ist.
Die Otto Group und „Trendbüro – Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel GmbH“ veröffentlichten jüngst die „Otto Group Trendstudie 2009: Die Zukunft des ethischen Konsums“. Sie knüpft an die „OTTO-Trendstudie 2007 Konsum-Ethik“ an (Link zum PDF) und gibt einen Ausblick, wie sich ethischer Konsum bis 2014 in Deutschland wahrscheinlich entwickeln wird. Im Rahmen der Trendstudie befragte das Trendbüro 1.000 Personen zwischen 16 und 74 Jahren. Des Weiteren wurden Experten-Interviews, ein Expertenworkshop und eine Lead-User-Diskussion auf Utopia.de durchgeführt, die in die Ergebnisse der Studie einflossen.
Die Studie gibt es jetzt als PDF zum Download beim Trendbüro, bei Utopia oder bei Slideshare.
Via: Utopia.de
Eat real. Eat local.
Gerade erst im Netz entdeckt und dann festgestellt, dass KarmaKonsum bereits darüber geschrieben hat. Hinter nachstehendem Video steckt ein kanadischer Lebensmittel-Produzent, der keine Mühen und Kosten gespart hat aus den Themen Regionalität und Saisonalität eine ganze Kampagne (Link 1 und Link 2) zu machen.
HandBuch Druck.Medien mit Schwerpunkt zu umweltfreundlichen Printproduktionen
Vor kurzem wurde die 62. Ausgabe des HandBuch Druck.Medien für BerlinBrandenburg vorgestellt. Produzierenden Unternehmen und Druckeinkäufern hilft das diesjährige Schwerpunktthema „Natürlich drucken“ bei der Orientierung zwischen Umweltlabel und Zertifizierungsangeboten. Zugleich wirbt das HandBuch für eine umweltfreundliche Printproduktion als nachhaltiger Beitrag für den Umweltschutz, aber auch als Instrument zur Profilierung des eigenen Unternehmens nach innen und außen. Das HandBuch Druck.Medien erscheint zu diesem Thema in den drei Regionen Nord, West und Berlin/Brandenburg und damit in insgesamt 9 Bundesländern.
Sieben Register zur zielgenauen Auswahl: Auf 486 Seiten findet der Nutzer Informationen rund um das Druck- und Papierverarbeitungsangebot in der Region. In diesem Jahr sind rund 3.000 Firmen im HandBuch eingetragen. Insgesamt waren 17 Firmen aus der Region an der Produktion des HandBuch beteiligt. Praktisch umgesetzt wurde das Thema durch den Einsatz von recycelten und zertifizierten Papieren sowie durch die klimaneutrale Produktion mittels zertifizierter Dienstleister und den Ankauf von Ausgleichszertifikaten.
Wer das HandBuch (für 40 Euro) bestellen möchte, kann dies hier tun. Interessierte Inserenten können hier die Mediadaten einsehen.
Im Zusammenhang ökologischer Druckereien sei auch meine Liste ökologischer Druckereien empfohlen, die eine kleine Adressübersicht (auch über Berlin und Brandenburg hinaus) bietet. Nicole und Silke von schoener waers wenns schoener waer befassen sich übrigens auch immer wieder mit dem Thema umweltfreundliche Printprodukte. Reinlesen lohnt sich.
Ausschreibung des oekom Verlags zum 20-jährigen Jubiläum
Der (die) Sieger(in) des Wettbewerbs erhält neben Sachpreisen im Wert von 500 Euro auch die Möglichkeit seinen (ihren) Beitrag zu präsentieren und zu publizieren. Die genauen Vorgaben und Teilnahmebedingungen finden Sie hier.
Der Münchner oekom Verlag feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gibt es eine Ausschreibung zum Thema „Nachhaltig weiter denken: Schritte in eine nachhaltige Zukunft“.
Gefragt sind junge Wissenschaftler(innen) und Studierende, Engagierte in NGOs, Unternehmen oder politischen Ämtern.
Wagen Sie einen Blick in eine nachhaltige und gerechte Welt im Jahr 2029 und beschreiben Sie uns Ihren Weg in eine nachhaltigen Zukunft! Der (die) Sieger(in) des Wettbewerbs erhält neben Sachpreisen im Wert von 500 Euro auch die Möglichkeit seinen (ihren) Beitrag zu präsentieren und zu publizieren.
Die genauen Vorgaben und Teilnahmebedingungen gibt es in einem PDF auf der Website des oekom Verlags. Der Wettbewerb geht noch bis zum 21. August 2009.
Kommentar schreiben
Kommentare (3)
Kommentar schreiben


















