Archiv für Juli 2009|Monatliche Archivseite
Urlaub
Wohlverdienter Urlaub steht vor der Tür. Aus diesem Grund werden hier bis Mitte August keine Artikel erscheinen. Alle eingehenden Kommentare werde ich erst dann freischalten. Zum Hintergrund: Da sich ab und an doch mal der ein oder andere Spam-Kommentar durchmogelt schalte ich alle Kommentare immer manuell frei. Viele Grüße, Sebastian
Ausschreibung des oekom Verlags zum 20-jährigen Jubiläum
Der (die) Sieger(in) des Wettbewerbs erhält neben Sachpreisen im Wert von 500 Euro auch die Möglichkeit seinen (ihren) Beitrag zu präsentieren und zu publizieren. Die genauen Vorgaben und Teilnahmebedingungen finden Sie hier.
Der Münchner oekom Verlag feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gibt es eine Ausschreibung zum Thema „Nachhaltig weiter denken: Schritte in eine nachhaltige Zukunft“.
Gefragt sind junge Wissenschaftler(innen) und Studierende, Engagierte in NGOs, Unternehmen oder politischen Ämtern.
Wagen Sie einen Blick in eine nachhaltige und gerechte Welt im Jahr 2029 und beschreiben Sie uns Ihren Weg in eine nachhaltigen Zukunft! Der (die) Sieger(in) des Wettbewerbs erhält neben Sachpreisen im Wert von 500 Euro auch die Möglichkeit seinen (ihren) Beitrag zu präsentieren und zu publizieren.
Die genauen Vorgaben und Teilnahmebedingungen gibt es in einem PDF auf der Website des oekom Verlags. Der Wettbewerb geht noch bis zum 21. August 2009.
Nachhaltige Unternehmen aus Freiburg #04: Die Leaserad GmbH
Der Name ist Programm: Bei der Leaserad GmbH geht es um das Leasing von Fahrrädern und darüber hinaus. Ulrich Prediger gründete 2008 das innovative Unternehmen mit Sitz in Gundelfingen bei Freiburg und hat sich auf umweltschonende Mobilitätskonzepte für Unternehmen und Kommunen spezialisiert.
Neben dem Kerngeschäft des Fahrrad-Leasings bietet die Leaserad GmbH auch Fahrräder für Unternehmen, die diese vermieten wollen, sowie demnächst einen Online-Shop. Das Leistungsspektrum hat dabei einen ganzheitlichen Ansatz:
- Erarbeitung maßgeschneiderter Mobilitätskonzepte
- Beschaffung fabrikneuer Fahrräder aus deutscher Produktion
- Vorbereitung und Vermittlung von Leasingverträgen
- Bereitstellung und Einrichtung vor Ort
- Auf Wunsch Räder im Corporate Design des Kunden
- Reparatur und regelmäßige Wartung

Wie Ulrich Prediger auf seine Geschäftsidee kam hat er im Dialog mit Burkhard Schneider erläutert:
Ganz pragmatisch aus eigenem Bedarf. Mein Geschäftswagen, den ich nach der 1% Regelung als geldwerten Vorteil versteuern mußte, stand viel zu viel rum da ich fast immer mein Fahrrad für den Arbeitsweg nutzte. Also kam bei mir die Frage auf, ob ich anstatt eines geleasten Firmenwagens nicht auch ein geleastes Firmenfahrrad von meinem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt bekommen könnte. Nach einigen Recherchen stellte sich sehr schnell heraus, daß man in Deutschland nirgendwo ein Fahrrad leasen kann. Die Geschäftsidee LeaseRad war geboren.
Die Vorteile für Kunden liegen auf der Hand: Sie zahlen einen monatlichen Fixbetrag von grundsätzlich unter 44 Euro pro Fahrrad (steuerlich absetzbar), bekommen alles aus einer Hand und müssen sich um nichts kümmern. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt von Leaserad ist, dass Ulrich Prediger mit seinem Konzept gleich drei Probleme löst: Umweltverschmutzung, Bewegungsarmut und Kosten.
Für Wartungen und Reparaturen kooperiert Leaserad mit mobilen Fahrradreparaturdiensten und Fahrrad-Fachhändlern vor Ort. Mittelfristig will Prediger Technologien wie RFID-Chips zur Identifikation der Räder in sein Konzept integrieren.

LeaseRad GmbH
Fichtenstraße 30
79194 Gundelfingen
Tel.: +49 761 7010484
Fax: +49 761 7010489
www.leaserad.de
info@leaserad.de
-> Zur Übersichtskarte
-> Zu weiteren Unternehmen aus dieser Reihe
Lilli Green eröffnet Ladengeschäft und Online-Shop für nachhaltiges Design

Gute Nachrichten aus Berlin: Leopold Brötzmann, der seit Ende letzten Jahres den Blog Lilli Green betreibt, eröffnet nun einen Ladengeschäft in Berlin und etwas später dann noch einen eigenen Online-Shop. Glückwunsch!
Mir gefiel der Blog und die darin vorgestellten Design-Objekte verschiedenster Natur bereits sehr gut. Wie alles angefangen hat und wie Leopold vom Blogger zum Shop-Besitzer wurde lest Ihr am besten in seinem Blog. Im Shop wird es übrigens neben dem ein oder anderen Objekt, das bereits in seinem Blog vorgestellt wurde Gegenstände aus den Bereichen Wohnen, Leben, Spielen und Genießen käuflich zu erwerben geben.
Neben dem Online-Store glore living schließt der Shop von Lilli Green damit eine Lücke im Bereich der Shops für nachhaltige Designobjekte.
Hingewiesen sei noch auf die Laden-Eröffnung am 1. August 2009 um 16.00 Uhr in der Graefestraße 7 in Berlin Kreuzberg.
Lilli Greens Website I Blog I twitter

Die Finalisten der Greenpeace Design Awards 2009 stehen fest
Im Februar diesen Jahres hatte ich auf die Greenpeace Design Awards 2009 hingewiesen. Beim diesjährigen Wettbewerb haben es von den 1500 Kreativen aus 77 Ländern 29 Kandidaten bis ins Finale geschafft. Die Gewinner werden am 31. Juli 2009 in Australien gekürt. Die Einreichungen der Finalisten kann man sich hier anschauen. Ich habe eine persönliche Auswahl der eingereichten Motiven hier zusammengestellt:
Via Osocio
Update zur Carrotmob-Bewegung
Die Carrotmob-Bewegung greift um sich: Nach dem Auftakt in Berlin kommen nun auch unsere Nachbarn ins Spiel. Momentan laufen die Vorbereitungen in Basel und auch in Wien auf Hochtouren. In Basel ist der Termin auf Ende Juli / Anfang August gesetzt und in Wien findet der Carrotmob am 23. Oktober 2009 statt.
In folgenden deutschen Städten laufen meines Wissens ebenfalls die Vorbereitungen: Berlin (die Zweite?), Bielefeld, Bonn, Freiburg, Hamburg, Kiel, Köln, und München.
Wird langsam Zeit für einen nationalen Carrotmob: Eine parallel laufende Aktion in mehreren Städten an einem Tag.
Update: Auf carrotmobberlin.com gibt es jetzt alle Ergebnisse des ersten Carrotmob, eine DIY-Anleitung und eine Seite, auf der man Infos erhält wie man bei den nächsten Carrotmobs mitmachen kann.
Green Music Initiative – auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Musikbranche
Die Musik- und Entertainmentindustrie ist in vielen Bereichen (wie z.B. Produktion, Distribution, Abspielen, Aufführen) ziemlich energieintensiv. So verursachte z.B. die Musikindustrie im Jahr 2007 in Großbritannien Emissionen von 540.000 Tonnen CO2. Dies entspricht den jährlichen Emissionen einer Stadt mit 54.000 Einwohnern oder dem CO2-Ausstoß von 180.000 Autos pro Jahr. (Quelle: UK Music Industry Greenhouse Gas Emissions for 2007, University of Oxford). Die deutschsprachige Musik- und Entertainmentbranche ist in Summe sogar noch größer als die britische. Dringend nötige Reduktionsstrategien werden bis jetzt noch nicht auf breiter Basis umgesetzt.
Um diese Probleme in Angriff zu nehmen wurde Ende letzten Jahres die GREEN MUSIC INITIATIVE in Berlin gegründet. Die Initiative ist eine nationale Plattform zur Förderung einer klimaverträglichen Musik- und Entertainmentbranche.
Die Vision der GREEN MUSIC INITIATIVE ist eine zukunftsfähige Musikbranche mit Vorbildcharakter in der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Die Initiative dient dabei als nationale Plattform zur Förderung einer klimafreundlichen Musik- und Entertainment-Branche durch die Initiierung und Realisierung von gemeinsamen Aktivitäten. Ziel ist die Reduktion der CO2-Emissionen in allen Bereichen. Jährlich wird sie den Green Music Award für herausragende Leistungen für eine klimafreundliche Musik- und Entertainment-Branche verleihen. Ausgezeichnet werden hierbei Künstler, Unternehmen oder Ideen, die im Sinne einer CO2-Reduktion vorbildhafte Strategien erfolgreich umgesetzt haben.
Am 2. Juli 2009 fand in Berlin der erste Roundtable mit dem Thema „Wie grün kann die Musik werden? Perspektiven einer klimaverträglichen Musik- und Entertainmentbranche“ statt. Das gesamte Programm und die Vorträge kann man sich hier ansehen. Der erste Roundtable hatte zum Ziel die Initiative vorzustellen und über das weitere Vorgehen zu berichten. Die GREEN MUSIC INITIATIVE hat aus der englischen Studie „UK Music Industry Greenhouse Gas Emissions for 2007“ drei Hauptthemenfelder herausgearbeitet, die in den Fokus der Aktivitäten gerückt werden. Hauptsächlich wird es um Verbesserungen in den Bereichen 1.) „Life Cycle Emission“ von Tonträgern 2.) Energieeffizienz bei Veranstaltungen, Festivals und Clubs und 3.) den CO2-Ausstoß von Künstler-Reisen und Festivalbesuchern gehen. Dass Verbesserungen in diesen Bereichen auch direkt zu Kosteneinsparungen führen können, liegt im Grunde auf der Hand.
In Zukunft ist z.B. auch ein Leitfaden für klimafreundliche Veranstaltungen, Festivals und Clubs geplant. Das österreichische Lebensministerium hat zum Thema umwelt- und klimafreundliche Veranstaltungen bereits vor einiger Zeit einen Leitfaden auf den Weg gebracht. Zur Veröffentlichung bitte hier entlang.
Die Sendung tracks von arte hat sich übrigens auch schon dem Thema klimafreundlicher Veranstaltungen gewidmet:
Die Rechnung: Neuer Kurzfilm von Germanwatch
Sehenswerter Kurzfilm von Germanwatch e.V. zum Thema CO2-Ausstoß, der im Rahmen eines Wettbewerbs entstanden ist. Weitere Infos über den Kurzfilm „Die Rechnung“ gibt es auf der Seite von Germanwatch. Schaupieler: Benno Fürmann, Bjarne Mädel, Christoph Tomanek und Ina Paule Klink. Regie: Peter Wedel.
Neues aus dem Trendbüro: OTTO-Trendstudie in Kooperation mit Utopia

Das Trendbüro erarbeitet gerade für OTTO die zweite Trendstudie zur Zukunft des ethischen Konsums. In einem Workshop und in Interviews mit Experten wurden die zentralen Herausforderungen formuliert. Fünf dieser Herausforderungen möchte das Trendbüro in den nächsten zwei Wochen auf der Community-Plattform Utopia diskutieren. In der ersten Woche stehen drei der fünf Herausforderungen auf der Agenda:
- Von der Elite zur Masse. Ist ethischer Konsum ein Luxusphänomen?
- Vom Wissen zum Handeln. Können wir die breite Masse dazu bewegen, ethisch(er) zu konsumieren?
- Von Produkten zu Beziehungen. Wie können wir unser reichhaltiges Wissen und unsere Alltagserfahrungen stärker bei Unternehmen einbringen?
Gefragt sind persönliche Meinungen, erste Lösungsansätze und praktikable Alltagsstrategien. Bei Utopia wurde dafür eine eigene Gruppe eingerichtet: „Die Zukunft des ethischen Konsums„
Via KarmaKonsum und Newsletter des Trendbüros
Bild: Gruppe von Trendbüro bei Utopia
Green Venturenet: Green Business Angel Group und grünes Forum für Startups

Sicherlich hat der ein oder andere schon mal von Green Venturenet gehört oder gelesen. Sei es im Rahmen des gemeinsam mit KarmaKonsum initiierten Gründerpreises/Awards oder aus anderen Quellen.
Green Venturenet richtet sich an innovative Projekte und Communities aus den Bereichen Ökologie, erneuerbare Energien, Eco-Fashion, Nachhaltiger Konsum, Gesundheit, und weitere nachhaltige Projekte. Hierbei richtet sich das Interesse nicht an große etablierte Unternehmen, sondern an Unternehmungen im sogenannten Early Stage. Das können Startups, Gründer oder Unternehmer in der Wachstumsphase sein, die mit Unterstützung von außen den nächsten Quantensprung erreichen möchten.
Green Venturenet ist die 1. Green Business Angel Group in Deutschland. In den USA und speziell in Kalifornien, hat das informelle grüne Beteiligungskapital gerade Hochkonjunktur. Beides ist Ausdruck sich für die Gesellschaft und die Umwelt zu engagieren. Green Venturenet bietet die Plattform für kapitalsuchende, grüne Unternehmen. Green Venturenet prüft eingehende Geschäftsideen und Businesspläne vertraulich und sucht die passenden Kapitalgeber bzw. organisiert eine Syndizierung. Green Venturenet verlangt dabei keinerlei Gebühren und für die Investoren erfolgt die Honorierung über die Rendite auf das eingesetzte Kapital. Hinter Green Venturenet steht Egbert Hünewaldt, ehemaliger Geschäftsführer des ÖKO-TEST Verlags.
Kommentar schreiben
Kommentar schreiben
Kommentar schreiben



















