Archiv für Dezember 2008|Monatliche Archivseite

– Sendepause –

sendepause

Ab heute ist hier Sensepause Sendepause. Bis Anfang Januar wird Kraft getankt und durchgeatmet… Danke an meine treuen Leser, ruhige Tage und einen guten Rutsch!

Bis dahin sei die Liste nachhaltiger Blogs und Journale bei Bioemma empfohlen. Es gibt immer ein paar Blogs die nicht zur Ruhe kommen…

Bio-Restaurants, -Cafés und -Bistros in Freiburg

Nachdem in letzter Zeit einige Besucher auf meinem Blog gelandet sind, weil sie nach „Bio-Restaurants in Freiburg“ gesucht haben, will ich kurz eine Übersicht zu Restaurants, Cafés und Bistros geben, die teilweise oder vollständig Bio-Speisen anbieten. Bei Qype oder anderen Portalen sucht man bislang vergebens danach. Wenn jemand noch ein Lokal kennt – bitte einfach einen Kommentare schreiben.

Im Süden
Alfred-Döblin-Platz 1
79100 Freiburg -> Standort anzeigen
Tel. +49 761 45687161
Fax +49 761 45687169
info@freiburgersueden.de
www.freiburgersueden.de

Busses Waldschänke
Waldseestraße 77
79117 Freiburg ->
Standort anzeigen
Tel. +49 761 74847
Fax +49 761 796034
busse@waldschaenke.de
www.waldschaenke.de

Biosk
Schwarzwaldstrasse 80a
79102 Freiburg ->
Standort anzeigen
Tel. +49 761 3843804
info@biosk.eu
www.biosk.eu
Interview lesen…

Vita Naturmarkt
Robert-Bunsen-Str. 6
79108 Freiburg -> Standort anzeigen
Tel. 0761 500508
info@vita-naturmarkt.de
http://www.vita-naturmarkt.de

Steller naturKOSTBAR – Bistro
Museum für Neue Kunst
Marienstraße 10a
79098 Freiburg ->
Standort anzeigen
Tel.+49 761 1375603
www.naturkostbar-steller.de

Steller naturKOSTBAR – Suppenbar
Merianstr. 30
79104 Freiburg ->
Google Maps
Tel. +49 761 2171964
www.naturkostbar-steller.de

Café ARAN
Salzstrasse 28 (direkt am Augustinerplatz)
79098 Freiburg ->
Standort anzeigen
Tel. +49 761 2909664
info@aran.coop
www.aran.coop

Iss Dich Glücklich
Kartäuserstraße 14
79102 Freiburg -> Standort anzeigen
Tel. +49 761 2169746

Stadthotel Freiburg – Kolping Hotels & Resorts
Karlstraße 7
79104 Freiburg -> Standort anzeigen
Tel. +49 761 31930
Fax +49 761 3193202
info@stadthotel-kolping.de
www.stadthotel-kolping.de

Bio-Keller
Konradstr. 17
79100 Freiburg ->
Standort anzeigen
Tel. +49 761 706313
Fax: +49 761 706314
info@biokeller.de
www.biokeller.de

Neuer Online-Shop: greenality – clothing with attitude

greenality

Seit ein paar Tagen ist der neue Online-Shop greenality online. Der Name setzt sich aus green und mentality zusammen. Hinter dem Ganzen steckt Markus Beck aus Stuttgart. Der Shop bietet momentan Shirts und Pullis mit eigenen Prints an, die fair gehandelt und aus ökologischen Naturfasern hergestellt sind (Bio-Baumwolle und Bambus). greenality spricht sich klar gegen Kinderarbeit, Unterdrückung und Umweltzerstörung aus. 

greenality_02

greenality bloggt übrigens auch auf dem stetig wachsenden Blog-Kollektiv korrekte-klamotten.de, hat ein Profil bei MySpace und twittert.

Artenvielfalt im Regenwald

Oro Verde Artenvielfalt

Schönes Motiv der Tropenwaldstiftung Oro Verde zum Thema Artenvielfalt Artensterben im Regenwald. Komisch nur, dass die Copy englisch ist und die angegebene URL auf die deutsche Seite verweist (wo es keine engl. Seite gibt).

Via I believe in Advertising

WWF-Kampagne aus Polen zum Thema Klimawandel

“By 2050 many of the worlds cities may be under water.”

Via I believe in Advertising

Pants exposed: More than pretty knickers

Die Geschwister Jenny und Varity White haben einen Film produziert, um auf die Produktion von Unterwäsche und die darin enthaltenen Chemikalien aufmerksam zu machen. Nebenbei soll der Film natürlich das Label von Jenny White, Eco-Boudoir - luxury with an conscience, pushen. Herausgekommen ist ein Catwalk mit einem eher ungewöhnlichen Ausgang. Sehenswert!

www.morethanprettyknickers.com

Danke an Caro für den Link.

hessnatur startet Corporate Blog

hessnatur_blogGestern startete das Corporate Blog von hessnatur unter blog.hessnatur.com. Das 1976 von Heinz Hess gegründete Unternehmen mit Sitz in Butzbach ist Marktführer auf dem Naturtextilmarkt im deutschsprachigen Raum. Weitere Infos auf der Website des Unternehmens und die aktuellen Produkte hier im Online-Shop .

Hier ein paar Zeilen aus der Blog-Info:

hessnatur macht sich auf … und bloggt! Wir wollen die Möglichkeiten des Web 2.0 für uns nutzen. Ehrlich und aktuell möchten wir aus verschiedenen Blickwinkeln von uns, von hessnatur und allem berichten, was uns bewegt. Und wir möchten Sie darüber zur Diskussion anregen: Werden Sie aktiv und geben Sie uns Ihr Feedback!

Wir starten unseren Blog mit zehn KollegInnen im Autorenteam – mit unserer Dame am Empfang, der Chefsekretärin, dem Geschäftsführer und KollegInnen aus dem Bereich Kommunikation. Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven werden wir Geschichten von hessnatur erzählen.

Wir glauben, gemeinsam mit Ihnen viel bewegen zu können. Ihre Ideen, der Austausch und Ihr Wissen werden uns helfen, unsere Arbeit besser zu machen. Denn alles, was wir tun können, um die Erde, ihre Rohstoffe und die Menschen, die auf ihr leben, zu erhalten, wird uns selbst wieder zugute kommen. Direkt und spürbar. Und damit auch der Zukunft unserer Kinder.

Mir gefällt der Ansatz gut, dass nicht nur eine Person die Blog-Kommunikation führen wird, sondern mehrere Mitarbeiter des Unternehmens involviert sind und somit auch sehr unterschiedliche Geschichten und Sichtweisen präsentiert werden.

Willkommen in der Blogosphäre!

Link zum RSS-Feed von blog.hessnatur.com

Blogger von „Einfach Nachhaltig“ planen neuen Online-Shop

betterandgreenMarkus Trumann und Wolfram Latscher berichten ja schon seit einiger Zeit über ihre Geschäftsgründung auf ihrem Blog Einfach Nachhaltig.Die beiden Gründer planen einen Online-Shop mit dem Namen „better and green“.

Einleitend ein paar Worte zu unserem Geschäftsmodell [...] Es geht bei uns um einen aktionsgetriebenen Onlineshop, der sich auf nachhaltige Produkte fokussiert (d.h. jeden Tag ein Produkt, das entweder ökologisch oder sozial nachhaltig produziert wurde, gesund, fair gehandelt oder umweltschonend ist) [...]

Sehr gelungen fand ich die Aktion, bei der sie ihre ersten Logoentwürfe öffentlich präsentiert haben. Die Leser des Blogs hatten die Möglichkeit über die Entwürfe abzustimmen und Kommentare zu hinterlassen. Die Ergebnisse flossen daraufhin in das Finetuning des ausgewählten Logos ein (Das hier dargestellte Logo bildet die gewählte Version, die noch bearbeitet wird). Meiner Meinung nach ein guter Schachzug zu Beginn der Gründung.

Erstens erhalten die Leser des Blogs (und im weiteren deren Netzwerke) durch diese Maßnahme frühzeitig Infos über das Geschäftskonzept und die Gründung. Was gibt es spannenderes als in der Folge den Entwicklungsprozess mitzubekommen?

Zweitens können sich die Leser des Blogs (die auch potentielle Kunden darstellen) direkt in den Entstehungsprozess mit einbringen. Hierdruch kann eine bessere Identifikation mit dem Unternehmen geschaffen werden.

Drittens erhalten die Gründer kostenloses Feedback von den Lesern ihres Blogs. Feedback, das sie ansonsten vielleicht nur durch ihre Bekannten, Familienmitglieder und Kollegen erhalten hätten.

Ich bin gespannt wie der Shop aussehen wird und welche Produkte angeboten werden. Eine Ahnung könnte man bereits haben, wenn man sich einige der im Blog vorgestellten Produkte ansieht.

Hier noch ein paar Links zum Thema Crouwdsourcing: brainR, jovoto, Konsumenten entwickeln Lebensmittel selbst, Best Practise Beispiele im Blog von Burkhard Schneider.

Nächste Earth Hour am 28. März 2009 um 20.30 Uhr

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2007 haben 2,2 Million Menschen an der ersten Earth Hour in Sydney teilgenommen und für eine Stunde das Licht ausgeschaltet. Ein Jahr später waren es bereits geschätzte 50 Millionen Menschen in 370 Städten und 35 Ländern. Die Ziele für 2009 sind noch ambitionierter. Der WWF, der hinter der Aktion steckt, will eine Milliarde Menschen dazu bewegen sich an der größten Aktion einer Umweltorganisation zu beteiligen. 

Stattfinden wird die Aktion am 28. März 2009 um 20.30 Uhr. Sie soll ein weltweites Zeichen für den UN-Klimagipfel im Dezember 2009 in Kopenhagen setzen und dafür sorgen, dass sich die Staats- und Regierungschefs bewusst sind, dass die Augen der Welt auf sie gerichtet sind.

Bisher haben folgende Städte ihre Unterstützung und Beteiligung an der Earth Hour 2009 angekündigt: Kapstadt, Chicago, Kopenhagen, Dubai, Hongkong, Istanbul, Las Vegas, Lissabon, London, Los Angeles, Manila, Mexiko City, Moskau, Oslo, Rom, San Francisco, Singapur, Sydney, Toronto, Nashville und Warschau. In meiner Stadt habe ich heute angefragt, ob sie sich beteiligen wollen. Mal sehen, was sie antworten…

Offizielle Website   I   Earth Hour auf MySpace   I   Earth Hour auf Facebook

Via Glocalist Medien

Nachtrag: Habe gerade noch eine Info von der Stadt Freiburg bekommen. Eine Teilnahme an der Earth Hour 2009 ist nicht geplant. Gründe hierfür wurden leider keine angegeben.

Der WWF Living Planet Report 2008 und die Wirtschaftskrise

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Ende Oktober veröffentlichte der WWF den Living Planet Report 2008.

Der knapp 50 Seiten starke Report stellt unter anderem fest, dass die Menschheit die weltweiten Ressourcen immer schneller aufbraucht, als sie erneuert werden können. „Geht die Entwicklung weiter wie bisher, würden im Jahr 2035 rechnerisch zwei volle Planeten benötigt, um die Bedürfnisse der Menschheit zu befriedigen. Der Report 2006 hatte dafür noch mit einem Zeitraum bis zum Jahr 2050 gerechnet.“ Der komplette Report kann als PDF hier runter geladen werden.

Die im Report beschriebenen zukünftigen Szenarien sind meiner Meinung nach um ein vielfaches schlimmer als das was wir momentan mit der Finanz- und Wirtschaftskrise erleben. Und trotzdem scheinen die wichtigsten Entscheidungsträger mal wieder zu schlafen. Im erst kürzlich verabschiedeten „Fortschrittsbericht zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie“ wurde Nachhaltigkeit als Leitprinzip formuliert. Als Leitprinzip! Kaum in der Krise angekommen werden viele der wichtigsten Ansätze einfach über Bord geworfen. Arbeitsplätze sind angeblich wichtiger als etwas gegen den Klimawandel zu tun. Dass beide Maßnahmen sich nicht ausschließen scheint insbesondere eine Frau nicht wirklich begriffen zu haben. Deutschland hat in zukunftsfähigen Umwelt- und Energie-Technologien bereits eine weltweite Vorreiterrolle. Genau diese jetzt nicht weiter auszubauen wäre fatal und unverantwortlich. Stattdessen sollen Auslaufmodelle unserer Wirtschaft weiterhin Unterstützung erhalten. Klaus Töpfer widersprach zum Glück der Sorge, dass Umweltschutz könne Arbeitsplätze kosten könne: „Nur wer ökologisch vorne dran ist, schafft die Jobs der Zukunft. Klimagerechtes Produzieren ist die Lösung der Krise, nicht die Ursache.“

Hier noch ein Auszug aus der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, den sich der/die ein oder andere Politiker/in mal wieder vor Augen führen sollte.
Nachhaltigkeit bedeutet: Nur so viel Holz schlagen, wie auch nachwachsen kann. Vom Ertrag – und nicht von der Substanz leben. Mit Blick auf die Gesellschaft bedeutet dies: Jede Generation muss ihre Aufgaben lösen und darf sie nicht den nachkommenden Generationen aufbürden. Über Nachhaltigkeit entscheidet wer investiert, produziert und konsumiert. Dabei geht es jedoch nicht um eine Ethik des Verzichts. Vielmehr sind Phantasie, Kreativität und technisches Know-how gefragt, um umweltverträgliche und ressourcensparende Produktions- und Konsummuster voranzutreiben. Hierfür müssen alle, Beschäftigte und Unternehmen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die offensive Gestaltung des Strukturwandels zu ihrer eigenen Sache machen. [...] 1992 haben sich die Vereinten Nationen zum Leitbild der nachhaltigen Entwicklung bekannt. In Rio de Janeiro verabschiedeten sie ein globales Aktionsprogramm. Mit der „Agenda 21″ erklärte sich jeder der über 170 Unterzeichnerstaaten bereit, das Leitbild national in allen Politikbereichen unter Beteiligung von Gesellschaft und Wirtschaft umzusetzen. Auch Deutschland hat unterzeichnet.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise könnte einen wichtigen Wendepunkt darstellen. Einen Punkt, an dem wir endlich begreifen könnten, dass alles endlich ist und unsere zerstörerische Art mit uns und unserer Umwelt umzugehen in die Sackgasse führt. Die richtigen Veränderungen müssen jetzt in Angriff genommen werden – noch sind sie finanzier- und umsetzbar. Wenn uns die ökologische Krise erst mit voller Wucht erreicht hat, stehen wir vor ganz anderen Problemen. Aber bis dahin haben wir ja zum Glück noch ein paar Jahre Zeit. Dann können wir ja eigentlich einfach so weiter machen wie bisher. Denn die Konsequenzen bekommen viele der in die Jahre gekommenen Politiker und Lobbyisten am eigenen Leib nicht mehr zu spüren. Nach ihnen die Sinnflut. Und ihre Kinder. Wenn man das Wort Verantwortung richtig versteht, dann wüsste man auch, dass man sich später genau gegenüber denen rechtfertigen muss. Ich will nicht in der Lage sein mit den Schultern zucken zu müssen und keine Antwort darauf zu haben warum alles so kam wie es kam.

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